Zwei erfolgreiche und zugleich sehr heiße Wettkampftage liegen
hinter den steirischen Gymnastinnen! Bei den 59.
Österreichischen Staatsmeisterschaften in Rhythmischer
Gymnastik am 20. und 21. Juni 2026 zeigten sie über alle
Bewerbe hinweg starke Leistungen.
Bei den Juniorinnen sicherte sich
Sophia-Celine Nowak (ATG) die Bronzemedaille
im Mehrkampf und qualifizierte sich für alle vier
Gerätefinali. Olivia Sinz (GUG) belegte Platz
9, Lisa Csekö (ATG) Platz 14 und
Johanna Hesse (GUG) Platz 16. In der
Teamwertung erreichte das Team Steiermark 1 (Sophia & Lisa)
den starken 4. Platz, Team Steiermark 2 belegte den 6. Platz.
Erika Ivanova, die aufgrund ihrer noch
fehlenden Staatsbürgerschaft außer Konkurrenz startete, zeigte
ebenfalls hervorragende Übungen und hätte damit den 7. Platz
erreicht.
Im Mehrkampf der Elite erreichte
Jana-Chiara Scheibengraf (GUG) Platz 10 und
Olivia Maitz (ATG) Platz 15. Das Elite-Team
Steiermark (Olivia & Jana) wurde Fünfter.
Auch die Gerätefinali am Sonntag verliefen äußerst
erfolgreich: Sophia sicherte sich vier weitere Podestplätze –
Bronze mit Reifen, Ball und Keulen sowie Silber mit dem Band.
Olivia qualifizierte sich für zwei Finali (Reifen &
Keulen) und erreichte die Plätze 8 und 7. Jana turnte im
Ballfinale und belegte Platz 8.
Wir gratulieren allen Gymnastinnen herzlich zu ihren tollen
Leistungen und ihrem Einsatz! Ein großes Dankeschön gilt
außerdem allen Trainerinnen und Eltern sowie den
Wertungsrichterinnen für ihre wertvolle Arbeit und
Unterstützung.
Alle Ergebnisse & Fotos gibt es auf der Website von
Turnsport Austria
Quelle: Karin Mandic
14. Juni 2026 - Rhythmische Gymnastik
2x Bronze für die Steiermark bei der Österreichischen Jugendmeisterschaften in Rhythmischer Gymnastik
Ein Feuerwerk an Anmut, Grazie und Leidenschaft, gepaart mit
top Leistungen boten rund 90 Gymnastinnen aus ganz Österreich
anlässlich der Österreichischen Jugendmeisterschaften in der
Rhythmischen Gymnastik am vergangenen Wochenende in Graz.
Über alle Altersklassen hinweg zeigten die steirischen
Turnerinnen starke Leistungen und sorgten für zahlreiche
Top-Platzierungen und Finaleinzüge.
Jugend 1: Cora Emmer (ATG)
erreichte im Mehrkampf den hervorragenden 8. Platz und
belegte im Ball-Finale Rang sechs.
Jugend 2:
Lara-Sophie Körner (GUG) wurde starke Fünfte
im Mehrkampf und qualifizierte sich für alle drei
Gerätefinali. Mit dem Band gewann sie die Bronzemedaille, mit
Ball und Keulen erreichte sie jeweils den sechsten Platz.
Sylvie Will (ATG) belegte Rang 15 im
Mehrkampf. Gemeinsam erturnte das Team Steiermark mit
Lara-Sophie Körner und Sylvie Will den hervorragenden vierten
Platz.
Jugend 3: In dieser Altersklasse gingen
gleich vier Turnerinnen des ATG an den Start:
Sofija Ploj (6.),
Amal Nadarevic (12.),
Isabella Fonferek (20.) und
Talia Asker (22.). In der
Mannschaftswertung erreichte das Team Rang sechs. Für das
Ball-Finale qualifizierten sich Sofija Ploj und Amal
Nadarevic, die mit starken Übungen die Plätze sechs bzw. acht
belegten. Sofija Ploj zog zudem ins Keulen-Finale ein und
erreichte dort den siebenten Platz.
Jugend 4: Elisa Traxler
(GUG) wurde starke Fünfte im Mehrkampf und qualifizierte sich
für das Ohne-Handgerät-Finale, in dem sie Rang sechs belegte.
Im Mehrkampf erreichten außerdem
Clara Hofer (10.),
Ylvi Lesiak-Schwingenschuh (14.) und
Valentina Pichler (19., alle ATG) gute
Platzierungen. Mit der Bronzemedaille in der
Mannschaftswertung sorgte das Team Steiermark für ein
weiteres Edelmetall.
Herzliche Gratulation an alle Turnerinnen und Trainerinnen zu
diesen großartigen Leistungen bei den Österreichischen
Jugendmeisterschaften 2026 in Graz!
Nun gilt die gesamte Aufmerksamkeit der Trainerschaft den am
kommenden Wochenende stattfindenden Staatsmeisterschaften in
Wien.
Quelle: Karin Mandic / Jutta Heger
08. Juni 2026 - Kunstturnen
Turnsport Steiermark überzeugt bei Österreichs Staats- und
Jugendmeisterschaften in Dornbirn
Mit einer Silbermedaille, zwei Bronzemedaillen, zahlreichen
Finalteilnahmen und starken Platzierungen präsentierte sich
Turnsport Steiermark bei den Österreichischen Staats- und
Jugendmeisterschaften im Kunstturnen in Dornbirn
erfolgreich. Athletinnen und Athleten aus dem Allgemeinen
Turnverein Graz, der Grazer Turnerschaft und dem ATUS
Köflach zeigten sowohl im Elite- als auch im
Nachwuchsbereich starke Leistungen und unterstrichen die
positive Entwicklung des steirischen Kunstturnens.
Für das sportliche Highlight im Nachwuchsbereich sorgte das
J1-Team des Allgemeinen Turnvereins Graz.
Maximilian Schmidt,
David Krammer und
Paul Meusburger erturnten für Turnsport
Steiermark die Silbermedaille in der Mannschaftswertung und
mussten sich lediglich dem Team aus Vorarlberg geschlagen
geben.
Auch im Einzelmehrkampf der Jugendklasse J1 präsentierten
sich die Grazer Turner in hervorragender Form.
Maximilian Schmidt gewann die
Bronzemedaille im Pflichtwettkampf und sicherte sich einen
Platz auf dem österreichischen Meisterschaftspodest.
David Krammer verpasste als Vierter das
Podium nur knapp, ehe er mit Rang zwei in der Kür ein
weiteres Spitzenresultat erzielte.
Paul Meusburger rundete das starke
Mannschaftsergebnis mit Rang zwölf ab.
In der Jugendklasse J3 sammelten
Alexander Pferzinger,
Frederick Kreuzer,
Finn Karelly und
Julius Kammerhofer
wertvolle Erfahrungen auf nationaler Ebene. Gemeinsam
erreichte das steirische Team Rang sechs in der
Mannschaftswertung.
Bei den Österreichischen Staatsmeisterschaften der
Turnerinnen sorgte Anna-Lena Kraxner vom
Allgemeinen Turnverein Graz für einen weiteren
Medaillengewinn. Nach Rang 14 im Elite-Mehrkampf
qualifizierte sie sich für das Sprungfinale und gewann dort
die Bronzemedaille. Damit sicherte sie Turnsport Steiermark
einen Podestplatz auf höchster nationaler Ebene.
Ebenfalls in der Eliteklasse vertreten waren
Lilian Lamperter vom ATUS Köflach, die
Rang 16 belegte, sowie Vereinskollegin
Leonie Lamperter, die in der Allgemeinen
Klasse den 17. Platz erreichte. In der Allgemeinen
Juniorinnenklasse vertrat Sia Jakse den
ATG und erreichte Rang 28.
Auch bei den Juniorinnen war die Steiermark hervorragend
vertreten. Anna Hensitska vom ATG
erreichte Rang zehn im Mehrkampf und verpasste mit Platz
vier im Sprungfinale eine Medaille nur knapp. Knapp dahinter
platzierte sich ihre Vereinskollegin
Maja Engelsman auf Rang 13 im Mehrkampf der
Juniorinnen. Beide Turnerinnen zeigten in einem starken
Teilnehmerinnenfeld solide Leistungen und sammelten wichtige
Erfahrungen auf nationaler Ebene.
Für den Verein Grazer Turnerschaft erreichte
Evelyn Glaeser in der Jugendklasse J1
einen ausgezeichneten siebenten Platz und damit ein
Top-Ten-Ergebnis. In der Jugendklasse J2 belegte
Sophie Pirker Rang 16 und bestätigte ihr
Potenzial im österreichischen Nachwuchsturnen. Bei den
jüngsten Turnerinnen der Jugendklasse J4 gingen
Emilia Kolleritsch,
Claire Kozub und
Anne Schaffer vom VGT an den Start.
Gemeinsam erreichte das Team den neunten Platz in der
Mannschaftswertung und sammelte wertvolle Erfahrungen bei
einer österreichischen Meisterschaft.
Die Ergebnisse von Dornbirn zeigen eindrucksvoll die
erfolgreiche Arbeit der steirischen Vereine und
Trainerteams. Besonders erfreulich ist die Breite der
Leistungen: Von Medaillengewinnen in Elite- und
Nachwuchsklassen über Finalteilnahmen bis hin zu zahlreichen
Top-Platzierungen waren steirische Athletinnen und Athleten
in nahezu allen Altersklassen vertreten.
Turnsport Steiermark gratuliert allen Turnerinnen und
Turnern, Trainerinnen und Trainern, Wertungsrichterinnen und
Wertungsrichtern sowie den Vereinen herzlich zu diesen
Leistungen und bedankt sich für ihren engagierten Einsatz.
Quelle: Markus Schreiber/p>
7. Juni 2026 - Trampolinspringen
Graz in Jugendklassen im Trampolingspringen fast unschlagbar
Im Rahmen der prestigeträchtigen Austrian Finals fanden auch
die Titelentscheidungen im Trampolinspringen in Wien
statt. Alexandra Hayn (16) vom Trampolin und
Freestyle Club Graz holte sich nach 2024 und 2025 zum
dritten Mal in Folge den Jugendmeistertitel im
Trampolinspringen.
Unter den 82 Teilnehmenden aus ganz Österreich setzte sich
aus steirischer Sicht vor allem
Alexandra Hayn ins Rampenlicht der
Sporthalle Brigittenau. Nach der Qualifikation zeichnete
sich ein Dreikampf ab: In Führung lag Hayn vor der Wienerin
Sina Fuchs und Annika Markovsky aus Steyr. Im Finale zeigte
Markovsky dann aber als erste Starterin der drei
Favoritinnen eine perfekt gelungene Übung. Fuchs hatte
leichte Unsicherheiten und blieb hinter ihr. Hayn ging als
letzte an den Start und traf ihre Übung perfekt. Sie
verbesserte ihren persönlichen Punkterekord. Mit 5
Doppelsaltos innerhalb der 10-Sprung-Serie – verglichen mit
je einem Doppel bei Fuchs und Markovsky – setzte sie sich am
Ende auf Grund der höheren Schwierigkeit deutlich durch.
In der U10 Klasse waren drei Grazer am Start. In der
weiblichen Klasse siegte die Grazerin
Liliana Hayn (8) vor ihrer
Vereinskollegin Lucia Suppanz (9). Die
männliche Klasse ging an den Grazer
Vinzenz Eberl (8).
Lediglich in der Juniorenklasse waren die Grazer
schlagbar. Manuel Hayn (14) belegte dort
nach einer kleinen Unkonzentriertheit im Pflichtdurchgang
Platz 9 und scheiterte damit nur knapp am Finale der
besten Acht. Der Sieg ging an den Favoriten und
Titelverteidiger Finn Markovsky aus Steyr.
Im Synchronbewerb holte
Alexandra Hayn schließlich mit
Sina Fuchs Bronze im Damenbewerb. Bei den
Herren wurde Manuel Hayn mit
Leo Zivancev Vierter. Im Mixed Synchron
landeten Alexandra und Manuel Hayn am
siebenten Rang.
Quelle: Dieter Hayn
17. Mai 2026 - Turn10
Beeindruckendes Starterfeld bei den Turn10
Landesmeisterschaften
Ein Rekord-Starterfeld von 370 Teilnehmer:innen aus 15
steirischen Vereinen begrüßten Turn10-Fachwartin
Karin Konrad-Krauthackl und
Gernot Peroutka, der Obmann des
gastgebenden Kapfenberger Turnvereins, in der Sporthalle
Walfersam.
Dem zahlreichen Publikum bot sich ein spannender Wettkampf,
und die Übungen der Turnenden wurden mit begeistertem
Applaus belohnt.Dank der kompetenten Wertungsrichter:innen
unter der Leitung von Gudrun Duschek und
der guten Organisation konnte die gesamte Meisterschaft ohne
Verzögerung durchgeführt werden.
Der Köflacher Turner Georg Almer mit
Downsyndrom startete in der Inklusionsklasse und verdient
für diese bemerkenswerte Leistung besondere Anerkennung,
ebenso wie Leonie Lamperter vom ATUS
Köflach Turnen, die mit 99,50 von 100 möglichen Punkten
turnerische Perfektion zeigte.
Über Medaillen in den unterschiedlichsten Wettkampfklassen
freuten sich 13 Vereine, wobei sich der SSV Seebacher als
erfolgreichster Verein erwies.
Verein
Gold
Silber
Bronze
SSV Seebacher
8
3
1
ATUS Köflach Turnen
7
4
0
ÖTB Turnverein Judenburg
5
5
1
Kapfenberger Turnverein
5
1
1
ATV Schladming
4
1
0
VGT Graz
3
1
1
Leibnitzer Turnverein
2
3
3
ATG Graz
2
2
2
TSV „Eiche“ Neumarkt
1
1
1
Turnteam Kindberg
1
1
1
Turnverein Langenwang
1
1
0
Sportunion Leoben
1
0
0
Turnverein Krieglach
0
0
2
Die Landesmeistertitel mit der höchsten Punkteanzahl wurden
vergeben an:
Die diesjährigen steirischen Landesmeisterschaften in
Rhythmischer Gymnastik boten nicht nur sportliche
Höchstleistungen aller 86 Gymnastinnen, sondern auch einen
wahren Kampf um die Titel voll Anmut, Grazie und großer
Leidenschaft!
Im Grazer Raiffeisensportpark setzte sich letztendlich die
ATG-Gymnastin Mishel Ivanova vor
Jana Scheibengraf (GUG) durch und krönte
sich zur neuen steirische Landesmeisterin. Juniorenmeisterin
wurde Sophia Nowak (ATG) Landesmeisterin
und konnte sich optimal auf die bevorstehende
Junioren-Europameisterschaft vorbereiten.
Zufrieden zeigte sich die steirische Landes-Referentin
Karin Mandic: "Ich bin mit den Leistungen unserer
steirischen Gymnastinnen sehr zufrieden. Die
bevorstehenden nationalen Bewerbe können kommen!"
(Anmerkung: die österreichischen Jugend-Meisterschaften
finden vom 20.-21. Juni ebenfalls in Graz statt).
Am 1. und 2. Mai 2026 fanden die steirischen
Landesmeisterschaften im Kunstturnen statt. Mit über 170
Turnerinnen und Turnern aus sieben Bundesländern sowie zwei
Nationen entwickelte sich die Veranstaltung zu einem
sportlichen Großereignis und zugleich zu einer wichtigen
Standortbestimmung im Hinblick auf die kommenden
österreichischen Staatsmeisterschaften.
Von den jüngsten Teilnehmerinnen und Teilnehmern des
Jahrgangs 2020 bis hin zur Eliteklasse war das gesamte
Spektrum des Kunstturnsports vertreten. Die Athletinnen
und Athleten zeigten durchwegs starke Leistungen und
bestätigten das hohe Niveau im steirischen und
österreichischen Turnsport.
Die Titel der steirischen Landesmeister gingen an
Lilian Lamperter vom ATUS Köflach sowie
Maximilian Chanterie vom Allgemeinen
Turnverein Graz.
Die Veranstalter ziehen ein positives Resümee. Ein
besonderer Dank gilt den Trainerinnen und Trainern,
Eltern, Helferinnen und Helfern sowie den Sponsoren, die
durch ihren Einsatz eine Veranstaltung dieser
Größenordnung erst möglich gemacht haben.
Für eindrucksvolle Impressionen der beiden Wettkampftage
sorgte Fotografin Rosa Peschina.
Vergangenen Samstag, 29. November 2025, fand die
Vorstandsklausur des Turnsports Steiermark im
Landessportzentrum Graz statt. Im Mittelpunkt stand die
gemeinsame Weiterentwicklung des steirischen Turnsports und
die Frage, wie wir unsere Strukturen und Sparten nachhaltig
für die Zukunft stärken können.
Nach einem Beitrag der Kinderschutz-Beauftragten des
Landes Steiermark, Katarina Niederl, zu Jugendschutz und
Gewaltprävention, sowie einem fachlich fundierten
Impulsvortrag von Fabian Leimlehner zu den Erwartungen von
Turnsport Austria an die Landesverbände wurden in allen
Sparten aktuelle Anforderungen, zukünftige Ziele und
konkrete Maßnahmen erarbeitet.
Die konstruktive Zusammenarbeit und der offene Austausch
haben wertvolle Perspektiven geschaffen und für klare
Ergebnisse gesorgt, die den weiteren Weg von Turnsport
Steiermark prägen sollen.
Mehr als 1.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer turnten bei
der 15. Österreichischen Turn10-Meisterschaft am 8. und 9.
November 2025 im Bundesschulzentrum Ried im Innkreis um
Punkte und Medaillen.
Die Steiermark war mit zehn Vereinen (ATV Schladming, ATUS
Köflach Turnen, Allgemeiner Turnverein Graz, Verein Grazer
Turnerschaft, Schulsportverein Seebacher, ÖTB TV Judenburg
1964, Kapfenberger Turnverein, Turnverein Krieglach,
Turnverein Leibnitz, Turnteam Kindberg) vertreten.
Der Schulsportverein Seebacher kürte sich
in der Klasse AK 13–19 Basisstufe männlich (Mannschaft:
Felix Drobesch,
Johannes Krenn,
Julius Spitzer und
Leonhard Winter) mit einer
eindrucksvollen Leistung und mehr als 30 Punkten Vorsprung
zum österreichischen Turn10-Meister.
Der ÖTB TV Judenburg 1864 durfte sich
über eine Silbermedaille in der AK 35+ Basisstufe sowie
über Platz drei in der AK 9–14 Basisstufe mixed freuen.
Mit starken Leistungen holten sich auch die Mädchen des
ATV Schladming (AK 11–16 Oberstufe) und
der Verein Grazer Turnerschaft (AK 13–15
Basisstufe) jeweils die Bronzemedaille.
Nur hauchdünn am Podest vorbei landeten die beiden Teams
des ATUS Köflach-Turnen, die Mannschaft des Kapfenberger
Turnvereins und gleich drei Mannschaften des ÖTB TV
Judenburg 1864 – sie alle belegten den undankbaren vierten
Platz in ihren Bewerben.
Am 18.10. fanden in Linz die Gruppenstaatsmeisterschaften
statt. Aus der Steiermark waren 8 Gruppen am Start: Davon
traten 4 Gruppen am Vormittag im Bewerb der B-Kategorie an.
In der Allgemeinen Jugendklasse holte sich die Gruppe der
GUG (Höck, Yankina,
Polzer, Gerstl,
Ileana) die Bronze-Medaille. Die Gruppe des
ATG (Minic, Hovhannisyan,
Cato, Pisu,
Bruck-Vollath,
Spath-Rabold) wurde nur knapp dahinter
4ter. In der Allgemeinen Juniorinneklasse holte der ATG (
Zetikova, Friedl,
Peheta, Sutka,
Baider) die Bronze-Medaille. Und auch in
der Allgemeinen Klasse ging Bronze in die Steiermark und
zwar an die Gruppe der GUG ( Hesse,
Jurtschitsch,
Url-Michalopoulus,
Loishacker).
Nach der offiziellen Eröffnung ging es zu Mittag mit der
A-Kategorie weiter. Der ATG hatte hier 4 Gruppen am Start.
Bei den Jüngsten, in der Jugendklasse C, erreichte der ATG
(Harlander, Merovci,
Ritz, Höller,
Lesiak-Schwingenschuh) den 5. Platz , in
der Jugendklasse B (Ploj,
Fonferek, Will,
Pinte, Hofer) den
4.Platz. In der Jugendklasse A (Csekö,
Monsberger, Ivanova,
Gansel, Emmer) wurden
die Gymnastinnen des ATG 5ter.
In der Elite Kategorie holte sich der ATG
(Ivanova, Nowak,
Döhrn, Maitz,
Jasarevic) den Vizestaatsmeistertitel.
Alexandra Hayn (15, Juniorinnen) und
Lucia Suppanz (8, Jugendklasse 2) vom
Trampolin und Freestyle Club Graz holten Gold bei der
Trampolin-ÖM. Alexandra verteidigte damit ihren Titel vom
Vorjahr. Vinzenz Eberl (7) wurde mit nur
einem Zehntelpunkt Rückstand Zweiter in der Jugendklasse 2.
Sarah Hayn (8) wurde Fünfte in der
Jugendklasse 2. Pech hatten
Liliana Hayn (8, Jugendklasse 2) und
Manuel Hayn (13, Junioren), die beide ihr
Übungen abbrechen mussten. Besonders bitter bei Liliana, die
das Finale der besten 8 mit der höchsten Vorkampf-Note
erreicht hatte.
Im Mixed-Synchron-Bewerb an Tag 2 holen sich
Alexandra und Manuel Hayn (im Bild) dann
noch eine Silbermedaille und werden damit österreichische
Vizemeister. Die beiden müssen sich nur den Salzburgern
Luca Zivancev und Sara Hekele geschlagen geben.
Im Synchron weiblich qualifizierte sich Alexandra Hayn mit
ihrer Partnerin Christina Klafl aus Krems mit der
zweithöchsten Punktezahl für das Finale. Dort mussten die
beiden ihre Übung aber vorzeitig abbrechen und landeten
schließlich auf Platz 6. Manuel Hayn wurde mit seinem
Partner Leo Zivancev aus Salzburg bei den Herren ebenfalls
Sechster.
Am vergangenen Wochenende (21.-22. Juni 2025) fanden in
Innsbruck die Österreichischen Meisterschaften der
Rhythmischen Gymnastik mit starker steirischer Vertretung
statt. Dabei konnte die Steiermark sich zwei Bronzemedaillen
sichern - im Team sowie im Einzel im Gerätefinale (Reifen).
Tag 1
Bronze für das Team TURNSPORT STEIERMARK (Valentina
Domenig-Ozimic, Emily Vassilev & Olivia Maitz) in der
Elite-Klasse
Juniorinnen:
5.Platz für Sophia-Celine Nowak (ATG)
13.Platz Johanna Hesse (GUG)
15.Platz für Britta Döhrn (ATG)
16.Platz für Amila Jasarevic (ATG)
4. Platz für das Team TURNSPORT STEIERMARK mit Sophia,
Britta, Amila und Johanna.
Teamwertung
4.Platz für Valentina Domenig-Ozimic (ATG)
13.Platz für Olivia Maitz (ATG)
16.Platz für Jana Scheibengraf (GUG)
17.Platz für Emily Vassilev (ATG)
Mishel und Vasya starteten außer Konkurrenz (beide ATG).
Tag 2
Nach dem gestrigen Mehrkampf fanden heute die
Geräte-Finali statt.
Valentina Domenig-Ozimic (ATG) konnte
sich in der Elite-Klasse mit allen vier Übungen
qualifizieren,
Sophia-Celine Nowak (ATG) bei den
Juniorinnen mit drei Geräten, so wie
Johanna Hesse (GUG) mit zwei Geräten. Mit
dem Reifen gelang es Sophia die Bronze-Medaille zu
erreichen.
Nach dem Mehrkampf der Jugendklassen 3, 2, 1 am Samstag,
fand am Sonntag der Mehrkampf der Jugendklasse 4 statt & die
Gerätefinali der Jug 3, 2 und 1.
Im Finale am Sonntag erreichte
Lara-Sophie Körner (GUG) in der
Jugendklasse 3, Bronze mit dem Reifen und Silber mit den
Keulen. Erika Ivanova (ATG) gelang es mit
allen vier Übungen eine Medaille zu erreichen! Gold mit den
Keulen, Silber mit Reifen und Ball und Bronze mit dem Band!
Mehrkampf
Jug 4: Amal Nadarevic 14., Sofija Ploj 15., Isabella
Fonferek 16. (alle ATG)
Am 14. und 15. Juni 2025 fanden in Innsbruck die
Österreichischen Jugendmeisterschaften im Kunstturnen statt.
Für viele NachwuchsturnerInnen stellt dieser Wettkampf den
Höhepunkt des Jahres dar – so auch für das Team von
Turnsport Steiermark, das mit zahlreichen starken Leistungen
und tollen Erfolgen überzeugte.
Tag 1: Auftakt mit Nervosität – Abschluss mit Gold
Der erste Wettkampftag begann früh mit den jüngsten
TurnerInnen, für viele von ihnen war es der erste Auftritt
auf nationaler Bühne. Trotz sichtbarer Nervosität konnten
sie mit viel Einsatz und Begeisterung wichtige
Wettkampferfahrung sammeln – ein bedeutender Schritt in
ihrer sportlichen Entwicklung.
Am Nachmittag gingen die Burschen an den Start. Mit
deutlich sichtbaren Fortschritten im Vergleich zum Vorjahr
präsentierten sich unsere Nachwuchsturner in Topform und
sammelten wichtige Punkte für die Teamwertung.
Der Höhepunkt folgte im letzten Durchgang:
Die Jugend 1 der Burschen setzte sich in einem packenden
Mannschaftsbewerb knapp gegen das Team aus
Niederösterreich durch und sicherte sich damit den
österreichischen Mannschaftstitel 2025. Angeführt von
Teamleader Emil Pfurtscheller zeigte die
Mannschaft Nervenstärke, Zusammenhalt und sportliche
Klasse – ein besonderer Erfolg für die Steiermark.
Auch bei den Mädchen gab es Grund zur Freude: Zwei
Turnerinnen der Jugend 2 und Jugend 1 qualifizierten sich
für das Gerätefinale am nächsten Tag.
Tag 2: Titel, Überraschungen und ein starker Abschluss
Der zweite Wettkampftag stand ganz im Zeichen der
Finaldurchgänge – mit weiteren Erfolgen für das steirische
Team.
Emil Pfurtscheller bestätigte einmal mehr
seine Ausnahmestellung: Nach seinem U15-Mehrkampftitel bei
den Staatsmeisterschaften im April sicherte er sich nun
auch den Einzeltitel in der Jugend 1. Mit beeindruckender
Konstanz zeigte er, warum er aktuell zu den stärksten
Nachwuchsturnern des Landes zählt.
Maximilian Schmidt lieferte ebenfalls
eine starke Vorstellung. Trotz kleinerer Unsicherheiten am
letzten Gerät turnte er einen soliden Wettkampf und
sicherte sich verdient den dritten Rang im J1-Finale.
Für einen emotionalen Höhepunkt sorgte
Evelyn Glaeser. Mit zwei fehlerfreien
Sprüngen holte sie sich ex aequo den Sprungtitel in der
Jugend 2 – ein großartiger Erfolg und eine schöne
Überraschung, die ihre konsequente Arbeit der letzten
Monate belohnte.
Lara Schwenda zeigte im Sprungfinale der
Jugend 1 ebenfalls ihr Können. Mit einem technisch starken
Sprung verteidigte sie souverän ihren vierten Platz aus
der Qualifikation – eine Leistung, auf die sie stolz sein
kann.
Fazit: Die Zukunft turnt grün-weiß
Mit einem österreichischen Mannschaftstitel, mehreren
Podestplätzen und überzeugenden Einzelleistungen war die
ÖJM 2025 ein voller Erfolg für Turnsport Steiermark. Noch
viel wichtiger als Medaillen sind aber die Entwicklung,
der Zusammenhalt im Team und der sichtbare Fortschritt,
den viele AthletInnen in diesem Jahr gemacht haben.
Ein großer Dank gilt allen Trainer:innen,
Wetungsrichter;innen, Betreuer:innen und Eltern, die mit
viel Engagement, Zeit und Herzblut hinter den Turner:innen
stehen – ohne euch wären diese Erfolge nicht möglich!
Wir gratulieren allen Turnerinnen und Turnern ganz
herzlich – ihr habt den steirischen Turnsport mit Stolz
vertreten! 💚
Quelle: Markus Schreiber
17. Mai 2025 - Rhythmische Gymnastik
16. Österreichische Bundes-Meisterschaften in Rhythmischer
Gymnastik in Salzburg
Bei den diesjährigen Bundesmeisterschaften waren 7
talentierte Mädchen aus der Steiermark mit dabei – 4 von der
GUG und 3 vom ATG!
In der Allgemeinen Juniorinnenklasse gingen 22 Gymnastinnen
an den Start – und Anna Kratzer (ATG) holte sich einen
großartigen 2. Platz! In der Allgemeinen Klasse traten 24
Gymnastinnen an.
Von
Freitag, 2. Mai, bis Samstag, 3. Mai 2025
verwandelte sich der
Allgemeine Turnverein Graz (ATG) in den
pulsierenden Mittelpunkt der steirischen Turnszene. Mit über
150 Athletinnen und Athleten – von den
jüngsten TeilnehmerInnen des Jahrgangs 2019 bis hin zu
international erfahrenen Turnern mit EM- und WM-Erfahrung –
bot die Veranstaltung ein beeindruckendes sportliches
Spektrum.
Besonders freute es uns, auch Gäste aus Tirol, Kärnten,
Wien, Oberösterreich und Niederösterreich in Graz begrüßen
zu dürfen. Diese überregionale Beteiligung unterstreicht die
Bedeutung der Meisterschaften und das große Interesse am
Kunstturnen über die Landesgrenzen hinweg.
Ein emotionaler Höhepunkt war die feierliche
Verabschiedung von Alexander Benda, der
nach der Europameisterschaft in Leipzig seine Turnkarriere
beendet. Alexander war über Jahre eine tragende Säule des
steirischen und österreichischen Turnsports – wir sagen:
Danke, Xandi, für deine großartige Karriere!
Die neuen Landesmeister
* Bei den Herren sicherte sich
Nicolas Ivkic
(ATG) den Titel des Steirischen Landesmeisters nach einem
spannenden Duell gegen die Vereinskollegen
Maximilian Chanterie
und Mehmet Filiz.
* In der Juniorinnenklasse der Damen überzeugte
Lilian Lamperter
(ATUS Köflach) – Drittplatzierte am Sprung bei den
Staatsmeisterschaften 2025 in Dornbirn – mit einer starken
Performance und setzte sich gegen die Turnerinnen des ATG
durch.
Wir gratulieren herzlich allen Siegerinnen und Siegern der
unterschiedlichen Wettkampfklassen und bedanken uns bei
allen Beteiligten für ein großartiges und inspirierendes
Wochenende im Zeichen des steirischen Turnsports!
Quelle: Markus Schreiber
05. Mai 2025 - Turn10
Steirische Turn10 Landesmeisterschaft 2025 neuerlich mit
einem Top-Starterfeld
14 steirische Vereine entsendeten mehr als 320 topmotivierte
TurnerInnen und wurden diese von Turn10-Landesfachwartin
Karin Konrad-Krauthackl, vom Präsidenten der Turnsport
Steiermark Thomas Hayn und dem Vize-Präsidenten Jörg
Christandl in der ATG-Halle in Graz begrüßt.
In drei Durchgängen mit zwei Siegerehrungen wurden die 78
Mannschaften und 13 EinzelturnerInnen von den kompetenten
WertungsrichterInnen unter der Leitung von Gudrun Duschek
(STV Turn10-Fachwartin) bewertet – ein besonderer Dank gilt
ihnen für ihren engagierten Einsatz. Ebenso gebührt dem
Organisationsteam des Allgemeinen Turnvereins Graz sowie der
Turn10-Fachwartin Karin Konrad-Krauthackl großer Dank, deren
umsichtige Riegeneinteilung einen straffen und reibungslosen
Ablauf der Veranstaltung garantierte.
Folgende Vereine erturnten Siege in den
unterschiedlichsten Altersklassen der Basis- und der
Oberstufe des Turn10 Programms 2025: ATUS Köflach-Turnen,
ATV Schladming, Kapfenberger Turnverein, Krieglacher
Turnverein, Leibnitzer Turnverein, ÖTB Turnverein
Judenburg 1864, Sportunion Leoben, Schulsportverein
Seebacher, Turnteam Kindberg, Turnverein Langenwang und
Verein Grazer Turnerschaft.
Bemerkenswert war wieder die Teilnahme des Köflacher
Turners Georg Almer mit Downsyndrom in der
Inklusionsklasse an dieser steirischen Meisterschaft und
wurde seine besondere Leistung mit tosendem Applaus
gewürdigt.
Die Landesmeistertitel für die höchsten Gesamtpunkte in
den jeweiligen Klassen wurden mit großer Anerkennung
vergeben und spiegelten die beeindruckenden Leistungen der
stärksten Turnerinnen und Turner des Wettkampftages wider
– ein sportlicher Lohn für die harte Arbeit.
Kategorie
Name
Verein
Punkte
Basis Jgd w
Jana Danner
Kapfenberger Turnverein
97,917
Basis Jgd m
Mathis Sailer
ÖTB TV Judenburg 1864
94,750
Basis Jgd Inklusion
Georg Almer
ATUS Köflach-Turnen
28,667
Basis Erw. w
Selina Oswald
ÖTB TV Judenburg 1864
93,417
Basis Erw. m
Benedikt Ritzinger
ÖTB TV Judenburg 1864
95,417
Oberstufe Jgd w
Leonie Lamperter
ATUS Köflach-Turnen
93,167
Oberstufe Jgd m
Raphael Pichler
ÖTB TV Judenburg 1864
84,583
Oberstufe Erw. w
Lara Tritscher
ATV Schladming
96,917
Quelle: Gurdun Duschek
28. März 2025 - Kunstturnen und Turn10
Steirische Turntage 2025 – Drei Tage Turnsport der
Extraklasse!
Vom 1. bis 3. Mai 2025 wird Graz zum Hotspot des steirischen
Turnsports! Bei den Steirischen Turntagen trifft
Breitensport auf Spitzenklasse: Von Turn10-Athlet:innen bis
hin zu erfahrenen Kunstturn-Stars mit WM-Erfahrung ist alles
vertreten.
Erlebt packende Wettkämpfe, beeindruckende Choreografien und
sportliche Höchstleistungen – live im Allgemeinen Turnverein
Graz. Drei Tage voller Spannung, Eleganz und purer
Turn-Leidenschaft warten auf euch!
Quelle: Markus Schreiber
11. März 2025 - Rhythmische Gymnastik
Steirische Landesmeisterschaften der Rhythmischen Gymnastik
- seid dabei!
Am 12. April finden für die Gymnastinnen im ATG die
Steirischen Landesmeisterschaften statt! Um 9:00 Uhr startet
die B-Kategorien. Um 13:00 Uhr findet die offizielle
Eröffnung statt, nach der alle A-Kategorien mit ihren neuen
Übungen bezaubern werden. Zuschauer sind herzlich
willkommen!
Turnsport Steiermark kann auf erfolgreiche drei Jahre
zurückblicken und zieht anlässlich des Verbandstages am
gestrigen Montag in Graz stolz Bilanz:
22 Staatsmeistertitel und 55 Österreichische
Meistertitel
in den Sparten Kunstturnen weiblich & männlich, Rhythmische
Gymnastik, Sportakrobatik, Trampolinspringen und Turn 10.
Die 32 Mitgliedsvereine im ganzen
Bundesland leisten hervorragende Arbeit und sendeten auch
zahlreiche Vertreter*innen zum Verbandstag nach Graz.
Präsident Mag. Thomas Hayn und sein Vorstand wurden
einstimmig wiedergewählt.
Er resümiert zu Recht mit Stolz: „Auch wenn die
Rahmenbedingungen nicht einfach sind, zählt Turnsport
Steiermark zu den erfolgreichsten Sport-Fachverbänden der
Steiermark. Der Dank dafür gilt vor allem den Trainerinnen
und Trainern in den Vereinen, die diese Erfolge in den
letzten Jahren ermöglicht haben.“ Auch für die nahe
Zukunft wird im Turnsport Steiermark gesorgt. Die
Installierung eines Landesleistungszentrum für den
Kunstturnsport ist in finaler Planung!
Der gewählte Vorstand Turnsport Steiermark
2025-2027
Österreichische Turn10-Meisterschaft in Innsbruck: 3x Gold,
2x Silber, 1x Bronze für die Steiermark
Mehr als 720 TeilnehmerInnen aus 9 Bundesländern starteten
bei den 23. Österreichischen Meisterschaften Turn10 in
Innsbruck und rund 60 WettkämpferInnen sowie TrainerInnen
und KampfrichterInnen aus 11 steirischen Vereinen nahmen die
weite Anfahrt auf sich, um ihr turnerisches Können in einem
hochkarätigen Feld unter Beweis zu stellen.
Drei steirische Turner konnten dabei die höchste Stufe des
Podests erklimmen:
Tobias Schmidpeter
(AK 15-16 Basisstufe) vom ÖTB Turnverein Judenburg 1864,
Raphael Semlitsch (AK 15-16 Oberstufe)
vom TSV Eiche Neumarkt und
Leonhard Winter
(AK 17-18 Basisstufe) vom Schulsportverein Seebacher
wurden österreichische Meister in ihren Altersklassen.
Mit Silber von Felix Drobesch (AK 15-16
Basisstufe) vom Schulsportverein Seebacher und Martina
Doppelreiter (AK 50-59 Basisstufe) vom ÖTB Turnverein
Judenburg 1864 sowie Bronze von Mariella Gerharter (AK 14
Oberstufe) vom ATV Schladming wurde das erfreuliche
Ergebnis komplettiert.
Knapp am Podest vorbei schrammten als 4.
Alisa Kager (AK 14 Oberstufe) vom ATUS
Köflach sowie Isabell Möstl (AK 16
Basisstufe) vom Schulsportverein Seebacher, auch die
weiteren Platzierungen waren angesichts des sehr hohen
Punkteniveaus durchaus zufriedenstellend.
Quelle: Karin Konrad-Krauthackl
19. November 2024 - Kunstturnen weiblich und Turn10
Steirische Herbstmeisterschaften für Kunstturnerinnen und
Turn10: Ein großer Erfolg
Am 17. November fanden im Verein Grazer Turnerschaft (VGT)
zum zweiten Mal die steirischen Herbstmeisterschaften für
Turn10 und die Grundlagenstufen der Kunstturnerinnen statt.
Erstmals wurde auch ein Teambewerb in den Grundlagenstufen
ausgetragen. Mit insgesamt 184 Teilnehmerinnen – 55 in den
Grundlagenstufen und 129 im Turn10 – war der Wettbewerb ein
großer Erfolg.
In den drei ausgeschriebenen Grundlagenstufen (GL1 Mini,
GL1 und GL2) nahmen Turnerinnen aus vier verschiedenen
Bundesländern teil. Turn10 wurde von sieben steirischen
Vereinen beschickt, und die Teilnehmerinnen verteilten
sich auf 17 verschiedene Stufen.
Melina Zanella (VGT) erzielte in der
Altersklasse AK14 mit 96 Punkten die Tageshöchstwertung in
der Basisstufe, während
Leonie Lamperter (ATUS Köflach-Turnen)
mit 92,75 Punkten die Oberstufenwertung dominierte.
In der Grundlagenstufe 1 Mini gingen vorderen Ränge an die
Turnerinnen der Sportunion Traiskirchen. Beste steirische
Turnerin in dieser Kategorie war
Ruth Anger (VGT) mit Platz 6. In der
Teamwertung sicherte sich Team VGT den 1. Platz, während
ATUS Köflach-Turnen den 3. Platz erreichte. In der GL1
Einzelwertung gewann
Flory Frenzel (ATG), gefolgt von Sophia
Vay (Sportunion Traiskirchen) und
Margaretha Liebmann (ATG). In der
Teamwertung belegte Team ATG 1 den 2. Platz und Team ATG 2
den 4. Platz.
In der Stufe GL2 siegte
Emilia Raffalt (ATUS Köflach-Turnen),
gefolgt von Antonia Alber (Klagenfurter Turnverein) und
Mavie Maierhofer (ATG). Die Teamwertung
entschied Team ATG 1 für sich, während Team VGT den 4.
Rang belegte.
Wir gratulieren allen Teilnehmerinnen herzlich zu ihren
hervorragenden Leistungen.
Grazer Grazien zum 7. Mal in Serie
RG-Gruppenstaatsmeisterinnen
Als Lokalmatadorinnen gewannen die Gymnastinnen des
Allgemeine Turnvereins Graz am 19. Oktober im
Raiffeisen-Sportpark in Graz den bereits 18.
Gruppen-Staatsmeistertitel in Rhythmischer Gymnastik. Es war
dies der siebente Titelgewinn in Serie und der 16. Erfolg
seit der Jahrtausendwende. Silber sicherte sich der NÖ
Landeskader, Bronze holte der ÖTB Linz.
n der Besetzung mit den erfolgreichen
2023er-Titlverteidigerinnen
Viktoriya Da Silva ,
Valentina Domenig-Ozimic ,
Livia Gacic ,
Livia Jammernegg ,
Marie-Luisa Alb und Newcomerin
Mishel Ivanova setzte sich der ATG für
den Landesverband Turnsport Steiermark mit dem klar
stärksten Programm in beiden Kürdurchgängen mit fünf
Reifen deutlich durch. Valentina Domenig-Ozemic gewann
bereits einige Staatsmeistertitel im Einzel, nun folgte
ein weiterer mit der Gruppe: „Wir waren in der
Vorbereitung ein großartiges Team, sehr konzentriert und
produktiv, das schweißt zusammen und hat zum Erfolg
geführt.“ Trainerin Viktoria Chanterie: „Wir haben in nur
zwei Monaten intensiver Vorbereitungen zwei Küren auf
internationalem Niveau vorbereitet. Diese konnten sich
heute mehr als sehen lassen.“
Insgesamt kamen neben der Elite vier weitere
Nachwuchs-Titel zur Vergabe, diese gingen an dreimal nach
Vorarlberg, einer blieb in der Gastgeberstadt Graz.
Turnsport-Austria-Präsidentin Gabriela Jahn: „Diese
Meisterschaft war sportlich wie organisatorisch ein
Riesenerfolg. Ich bin von den gezeigten Leistungen sehr
beeindruckt.“
Österreichische Gruppenstaatsmeisterschaft der Rhythmischen
Gymnastik in Graz!
Sei dabei - beim großen Saison-Abschluss der Rhythmischen
Gymnastik in Österreich! Die besten Gymnastinnen aus 6
Bundesländern werden sich um den begehrten Titel matchen und
die Steiermark (ATG) wird einmal mehr versuchen, ihren Titel
zu verteidigen.
Lilian Lamperter unter den Top 10 Jugend-1-Turnerinnen
Österreichs
Dieses Wochenende fanden in Traun die 52. Österreichischen
Jugendmeisterschaften der Kunstturnerinnen statt. Die
Steiermark vertrat diese mit 6 Turnerinnen in der Jugend 1
Stufe (somit konnten sogar 2 Teams gebildet werden) und 2
Turnerinnen in der Jugend 3.
Lilian Lamperter (ATUS Köflach-Turnen)
schaffte es als beste steirische Turnerin unter die Top 10
und wurde 9. von insgesamt 25 Teilnehmerinnen in der Jugend
1. An ihrem Paradegerät Sprung belegte sie sogar den 5.
Rang.
Die weiteren Platzierungen für die Steiermark sind wie
folgt: Maja Engelsman (ATG) Platz 18,
Miriam Pfeiffer (ATG) Platz 19,
Mara Baumgartner (ATG) Platz 22,
Anna-Lena Kraxner (ATG) Platz 23 und
Anna Hensitska (ATG) Platz 24. Das Team
Steiermark 1 (Lilian Lamperter, Maja Engelsman und Miriam
Pfeifer) wurde 6 und Team Steiermark 2 (Mara Baumgartner,
Anna-Lena Kraxner und Anna Hensitska) wurde 8.
In der Jugend 3 Stufe erturnte
Evelyn Glaeser (VGT) den 20. Platz im
guten Mittelfeld und schaffte am Sprung sogar den 7. Rang.
Mara Brenner (VGT) wurde 26. im
39-Starterinnen starken Teilnehmerinnenfeld. Gratulation
an alle Turnerinnen!
Staatsmeistertitel im Damen-Trio der Sportakrobatik geht an
den ATG
Bei der diesjährigen Sportakrobatik-Staatsmeisterschaft in
Spittal an der Drau am 15. und 16. Juni 2024 holten sich die
steirischen Athlet:innen des ATG insgesamt 13
Österreichische Meistertitel und dazu auch noch einen der
drei Staatsmeistertitel.
Lilien Eckert ,
Philippa Rock und
Daria Angerbauer vom ATG standen zum
ersten Mal bei einer ÖM am obersten Siegerpodium. Sie
dominierten nicht nur das Damen-Trio mit Gold im Finale,
sondern auch in der Balance- und in der Tempokür. Lilien
Eckert für das Siegertrio: „Wir haben uns erst vor sieben
Monaten in dieser Besetzung neu zusammengefunden - und das
bewährt sich prächtig. Für die Weltmeisterschaft im
September rechnen wir uns Finalchancen aus“.
239 hauptsächlich weibliche und wenige männliche
Sportakrobat*innen beteiligten sich am bundesweiten
Höhepunkt dieser stark aufstrebenden Sportart mit
olympischer Ambition. In insgesamt sieben
Alters-/Leistungs-Kategorien wurden bei den Paaren wie
Trios insgesamt 29 österreichische Meister- und
Staatsmeistertitel vergeben, darunter erstmals auch
Finaltitel mit Einzelübungen. Zwei Tage lang folgte eine
faszinierende Kür-Performance auf das nächste, die Grenzen
zwischen Hochleistungssport, professioneller
Tanz-Choreografie und zeitgenössischem Theater mischten
sich ineinander.
Tyra Eckert ,
Stella Prettner und
Jolina Lohr (ATG) holten ebenfalls
dreimal Gold in der Juniorinnen-Kategorie
(Kombinationskür, Balancekür, Tempokür). Das
Juniorinnen-Paar Carina Angerbauer und
Maja Pazolt (ATG) räumte ebenfalls alle
Goldmedaillen in den drei Juniorinnen-Paar-Bewerben ab. In
der Jugend 1 sicherten sich
Fee Kasca und
Coco Kasca (ATG) dann außerdem noch die
zwei Goldmedaillen im Mehrkampf und in der Balancekür, und
Alia Fischer und
Orelie Muhr (ATG Graz) gewannen Gold in
der Jugend 2 Paare-Kategorie.
Eracle Della Pietra und
Clara Mörth (ATG) holten Gold im Jugend
3 Mixed-Paare. Emilia Fink ,
Hannah Klinkan und
Rosina Wessely (ATG) siegte zudem in
der Offenen Klasse 1 Trios.
12 Medaillen für steirische Gymnastinnen bei Jugend-ÖM
Bei der diesjährigen Jugend-ÖM in der Rhythmischen Gymnastik
in Götzis am 15. und 16. Juni 2024 haben die steirischen
Athletinnen des ATG und der GUG herausragende Leistungen
gezeigt und gewannen dabei insgesamt 12 Medaillen.
Sophia-Celine Nowak (Jugend 1) vom ATG
dominierte ihre Kategorie und gewann Gold im Mehrkampf sowie
im Reifen-, Keulen- und im Bandfinale. Zudem holte sie
Silber mit dem Ball.
Erika Ivanova (Jugend 2) konnte ebenfalls
für den ATG Medaillen erringen und gewann Bronze im
Mehrkampf und im Keulenfinale. In der Jugend 3 erkämpfte
sich Cora Emmer (ATG) Bronze im
Mehrkampf. Eva Sterkhov (Jugend 4)
sicherte sich zwei Goldmedaillen im Mehrkampf und im Finale
ohne Handgerät. Lara-Sophie Körner
(GUG) rundete die Medaillenbilanz der Steiermark ab, indem
sie Bronze im Mehrkampf und Silber im Finale ohne Handgerät
in der Jugend 4 gewann.
Insgesamt gingen somit fünf Gold-, zwei Silber- und fünf
Bronzemedaillen an die steirischen Vereine ATG Graz und
GUG Graz. Diese Erfolge zeigen das hohe Niveau und die
starke Nachwuchsarbeit im steirischen Turnsport. Generell
war die Meisterschaft geprägt von beeindruckenden
Darbietungen, die nicht nur sportliches Können, sondern
auch Kreativität und Eleganz zeigten.
Quelle: Turnsport Austria
16. Juni 2024 - Trampolinspringen
Alexander Katter ist neuer Trampolin-Landesmeister
Die Landesmeisterschaften wurden im Zuge des nationalen
Kernölcups im ASKÖ-Stadion in Graz Eggenberg ausgetragen.
Alexander Katter holt sich den
steirischen Titel in der Eliteklasse, muss sich im
österreichweit-offenen Bewerb aber dem Wiener Ilya Michaud
geschlagen geben. Bei den Juniorinnen siegt
Alexandra Hayn auch im offenen Bewerb und
bestätigt damit ihren Sieg von der Staatsmeisterschaft vor 2
Wochen in Innsbruck. Sie siegt vor
Sandra Schwender vom TFC Graz und Vanessa
Kellermann aus Wien. Ihr Bruder
Manuel Hayn setzt sich in der
Jugendklasse 1 vor Odysseas Lackner und Gustav Sommer aus
Wien durch.
Alle Ergebnisse unter auf der Seite des
TFC Graz
.
Die Schwestern Alexandra (Juniorinnen,
2010) und Elisa Hayn (Jugend 2, 2014)
holen Gold bei den Österreichischen Meisterschaften im
Trampolinspringen. Auch ihre beiden Vereinskollegen vom
Trampolin und Freestyle Club Graz landen in ihrem
Einzelbewerben auf dem Stockerl:
Manuel Hayn (2012) wird Zweiter und
Katharina Nerwein (2012) Dritte in der
Jugend 1. Im Synchronbewerb werden Alexandra Hayn und
Katharina Nerwein Fünfte. Manuel Hayn wird mit seinem
Synchronpartner Luca Zivancev von der TGU Salzburg Achter.
Die Meisterschaften wurden im Zuge der Sport Austria
Finals in Innsbruck ausgetragen. Die unumstrittene Nummer
Eins im österreichischen Trampolinsport musste in diesem
Jahr verletzungsbedingt zusehen: Benny Wizani, der bereits
für die Olympischen Spiele in Paris qualifiziert ist,
arbeitet derzeit am Aufbau nach einem Kreuzbandriss. Damit
hat sich ein spannender Dreikampf um den diesjährigen
Staatsmeistertitel ergeben: Insider haben allen drei
Teamkollegen von Wizani ähnliche Chancen eingeräumt. Am
Ende setzte sich Martin Spatt (Liberty Bound, Krems) vor
Ilya Michaud (WAT Brigittenau) und Georg Hopfgartner (WAT
Brigittenau) durch. Bei den Damen geht der Sieg an Sara
Hekele (TGU Salzburg) knapp vor Emilia Wansch (TV Steyr)
und Jenny Lechthaler (TGU Salzburg).
Quelle: Dieter Hayn
29. Mai 2024 - Kunstturnen weiblich
Steirische Landesmeisterschaften im Kunstturnen 2024
Am 18. und 19. Mai 2024 fanden im ATG in Graz die
Steirischen Meisterschaften der Kunstturner und
Kunstturnerinnen statt. In der Eliteklasse am Samstag, den
18.05., konnten sowohl
Amelie Fuchshofer (ATG) als auch
Maximilian Chanterie (ATG) ihre
Steirischen Meistertitel aus dem Vorjahr verteidigen. Die
Juniorenklasse in der steirischen Wertung konnten
Emilia Bernhardt (ATG), trotz langer
Verletzungspause, und
Constantin Lipp (ATG) für sich
entscheiden. Die steirische Wertung der Jugend 3 bei den
Mädchen gewann Evelyn Glaeser (VGT) vor
Mara Brenner (VGT) und
Emma Roveda (ATG).
Iris Glaeser (VGT) schaffte es sich in
der Jugend 2 den Sieg vor
Lara Schwenda (VGT) und
Lana Zarfl (ATUS Köflach-Turnen) zu
holen. Siegerin der Jugend 1 wurde die diesjährige
österreichische Jugendmeisterin am Sprung,
Lilian Lamperter (ATUS Köflach-Turnen),
vor Maja Engelsmann (ATG) und
Miriam Pfeiffer (ATG). Ebenso,
Gratulation and die Siegerin in der steirischen Wertung, der
Jugend 3B Stufe, Sia Jakse (ATG) und der
Allgemeinen Klasse Lisa Kürzl (ATG).
Auch die kleinsten Turnerinnen zeigten am Sonntag, den
19.05, sehr gute Leistungen. Wir gratulieren herzlich den
steirischen Gewinnerinnen der Klassen GL1 und GL2:
Elena van den Oever (VGT) und
Emilia Raffalt (ATUS Köflach-Turnen).
Quelle: Clara Reithofer
30. April 2024 - Turn10
Steirische Turn10 Landesmeisterschaft 2024 wieder mit einem
Top-Starterfeld
Mehr als 320 topmotivierte Turner:innen aus 14 steirischen
Vereinen begrüßten Turn10-Landesfachwartin Karin
Konrad-Krauthackl, Stellvertreterin Gudrun Duschek und der
Obmann des veranstaltenden ÖTB Turnverein Judenburg 1864
Boris Sueng in der Judenburger Sporthalle Lindfeld.
Dank der kompetenten Wertungsrichter:innen, die während
des ganzen Tages über für eine schnelle und korrekte
Punktevergabe sorgten, wurde der Zeitplan eingehalten und
fand ohne Verzögerung die Siegerehrung für die 76
Mannschaften und die 25 Einzelstarter:innen statt.
Folgende Verein erturnten Siege in den unterschiedlichsten
Altersklassen: Allgemeiner Turnverein Graz, ATUS
Köflach-Turnen, ATV Schladming, Kapfenberger Turnverein,
Krieglacher Turnverein, ÖTB Turnverein Judenburg 1864,
Sportunion Leoben, SSV Seebacher, TSV „Eiche“ Neumarkt,
Turnteam Kindberg und Verein Grazer Turnerschaft.
Auch in diesem Jahre nahm der Köflacher Georg Almer mit
Downsyndrom in der Inklusionsklasse an der steirischen
Meisterschaft teil und erntete einen wohlverdienten
tosenden Applaus für seine bemerkenswerte Leistung.
Als Ehrengast wurde der Judenburger Vize-Bürgermeister
Thorsten Wohleser begrüßt, der Judenburger Spielmannszug
sorgte für die musikalische Untermalung der Siegehrung und
beendete die Meisterschaft würdevoll mit der Landeshymne.
Quelle: Karin Konrad-Krauthackl
27. April 2024 - Kunstturnen männlich
Rang 4 für Vinzi an den Ringen bei Turn-EM in Rimini
Vinzenz Höck realisierte am 26. April
2024 in Rimini sein zweitbestes EM-Ergebnis. Der 28-jährige
Steirer, 2020 bereits Vize-Europameister, wurde Vierter an
den Ringen. Im extrem hochkarätigen Finale, in dem jeder der
besten acht Ringe-Turner Europas souverän durch sein
Programm kam, kostete Höck ein leichter Wackler beim letzten
Handstand die Medaille, vielleicht sogar den Sieg. Höck:
„Ich habe gewusst, dass es schwer wird, aber das war heute
extrem.“
Das Finale gewann Eleftherios Petrouniais mit 15.000
Punkten. Der Grieche holte nach dem Olympiasieg 2016 und
drei WM-Titeln nun bereits seine siebente EM-Goldmedaille.
Zweiter wurde Nikita Simonov aus Aserbaidschan mit 14.900
vor dem punktgleichen 2022-Weltmeister Adem Asil aus der
Türkei. Dann folgte Vinzenz Höck mit 14.800 Punkten ex
aequo mit Armeniens Artur Avetisyam. Nur zwei
Zehntelpunkte fehlten Höck auf den Sieg, er meinte zum
knappen Ausgang: „Es wäre möglich gewesen, mir ist eine
hervorragende Übung gelungen, gleich nach dem Abgang habe
ich gejubelt, es hat aber leider knapp nicht sein sollen.“
Sportdirektor Fabian Leimlehner: „In Teilbereichen war
Vinzenz‘ Kür heute sogar besser, als bei der
Qualifikation, als er 14.900 erhalten hatte. Leider haben
die anderen nicht mitgespielt und waren ebenso
herausragend in Form.“ Höck: „Ich habe noch nicht oft so
eine hohe Wertung wie heute erhalten. Mit Ausnahme von
zwei Chinesen kommen derzeit die weltbesten Ringe-Turner
aber alle aus Europa.“ Bei der Turn-EM in Rimini folgen
für Österreich am Wochenende noch fünf
Einzelfinal-Teilnahmen bei den Junioren.
Quelle: Turnsport Austria
21. April 2024 - Rhythmische Gymnastik
Valetina Domenig-Ozimic ist Steirische Landesmeisterin in
der RG 2024
Am vergangenen Wochenende fanden im ATG die Steirischen
Meisterschaften by Energie Steiermark in der Rhythmischen
Gymnastik statt. Unter Beteiligung zahlreicher
Nationalkader-Gymnastinnen (außer Konkurrenz) setzte sich in
der Steiermark-Wertung erwartungsgemäß
Valentina Domenig-Ozimic (ATG) durch und
sicherte sich den Steierischen Landesmeistertitel. Die EM-
und WM-erprobte Gymnastin gewann vor
Mishel Ivanova und
Livia Gacic (beide ATG). Der vierte Platz
ging an Livia Jammernegg .
Die vollständigen Ergebnislisten befinden sich unter
Ergebnisse .
Quelle: Jutta Heger
21. April 2024 - Kunstturnen männlich
Vinzenz Höck beim Turnweltcup in Katar auf Rang 4
Vinzenz Höck erreichte beim
Kunstturn-Weltcup in Doha an den Ringen den vierten Platz.
Dies bedeutete beim Abschluss der vierteiligen
Olympia-Qualifikations-Weltcup-Serie das heuer bislang beste
Ergebnis des 28-jährigen Grazers. Im extrem hochkarätigen
Bewerb, in dem noch fünf Athleten eine Chance auf einen der
beiden zu vergebenden Paris-Quotenplätze hatten, gelang dem
dafür bereits chancenlosen Höck mit 14.566 Punkten eine
hervorragende Kür.
gelungene Generalprobe.“
„Finali sind einfach jedes Mal ein einzigartiges Gefühl.
Beim Einturnen hat man die extreme Anspannung wegen des
Olympiasprints wirklich gespürt“, berichtet der bereits
siebenfache Weltcupsieger Höck: „Die Übung ist mir heute
super gelungen. Beim Abgang gibt es noch ein bisschen
Potenzial, das schaffe ich hoffentlich kommende Woche bei
der EM voll auszuschöpfen. Für mich war es auf alle Fälle
eine
Vinzenz Höck beendete das Rennen um die zwei
Gerätespezialisten-Startplätze für Paris an den Ringen auf
dem sechsten Rang. Das ist aller Ehren wert und dennoch
eine große Enttäuschung. Denn die Weltklasse liegt gerade
an den Ringen so eng beisammen, dass auch die an der
Qualifikation gescheiterten Sportler grundsätzlich das
Potenzial hätten, bei den Olympischen Spielen um eine
Medaille zu turnen, wenn sie denn dort wären. So wurde
beispielsweise jeder der vier Qualifikations-Weltcups von
einem anderen Turner gewonnen, d.h. für zwei genügten ihre
Weltcupsiege nicht.
Quelle: Turnsport Austria
08. April 2024 - Kunstturnen männlich & weiblich
9 steirische Medaillen bei Kunstturn-Staatsmeisterschaft
Vinzenz Höck und
Nicolas Ivkic (beide ATG) verteidigen bei
den Kunstturn-Staatsmeisterschaften am 6. und 7. April in
Dornbirn ihre Titel an den Ringen bzw. am Sprung.
Sensationell gewinnt Lilian Lamperter
(ATUS Köflach) am Sprung der Juniorinnen.
Ivkic holt weiters Silber im Mehrkampf und am Reck. Im
Mehrkampf liefert er sich einen harten Kampf mit dem
Tiroler Askhab Matiev um Gold und liegt nach vier Geräten
(von sechs) noch in Führung, muss sich am Ende aber knapp
geschlagen geben.
Das steirische Männer-Team (Ivkic, Höck, Maximilian
Chanterie, Emil Pfurtscheller, Claus Reithofer - alle ATG)
landet auf Platz 3. Eine überraschende Bronzemedaille gibt
es weiters für Claus Reithofer am
Boden.
Für unseren Ringespezialisten
Vinzenz Höck ist im Rennen um die
Olympia-Tickets 2024 in Paris leider bereits frühzeitig
ausgeschieden. Bei der dritten Station der vierteiligen
Olympia-Qualifikations-Weltcup-Serie kam für den 28-jährigen
Grazer in Baku (Aserbaidschan) das Aus. Ein erneut
verpatzter Ringe-Abgang bedeutete bei diesem Weltcup nur den
zwölften Rang. Damit geht sich die Olympia-Qualifikation –
zwei Tickets werden pro Gerät noch vergeben – rechnerisch
leider nicht mehr aus.
Vinzenz Höck, in diesem Olympia-Zyklus einmal WM-Fünfter
und einmal WM-Sechster, dazu im Vorjahr Gesamtsieger im
World Challenge Cup an den Ringen: „Schon nach dem Weltcup
vor zwei Wochen in Cottbus wusste ich, dass es nicht gut
aussieht Richtung Paris. Jetzt ist der Zug endgültig ohne
mich abgefahren. Ich ärgere mich sehr über mich selbst,
denn meine Übung heute war sehr schön – und am Schluss
habe ich sie doch noch weggeschmissen.“
Nach einer exzellenten Herbstsaison 2023 mit zwei
Weltcup-Siegen und dem WM-Finale lief es für Vinzenz Höck
seit Jahresbeginn 2024 nicht nach Wunsch. Zuerst konnte er
sich beim Kairo-Weltcup vor drei Wochen nicht
qualifizieren und dann war auch beim Cottbus-Top-8-Finale
in Baku erneut im Vorkampf Schluss.
Vinzenz Höck: „Irgendwie ist zurzeit ein bisschen der Hund
drinnen. Ich habe mich gut gefühlt, hatte auch am Schluss
noch Saft im Handstand, habe mir wegen des Abgangs keine
Sorgen gemacht – aber dann bin ich schlecht weggekommen
und habe mich fast nicht gedreht. Ich kann mir das nicht
erklären, denn im Training laufen die Abgänge immer gut
und im Wettkampf leider nicht. Wenn’s wichtig war, habe
ich zuletzt leider zu schlecht performt. Jetzt lautet mein
nächstes großes Ziel Europameisterschaft Ende April in
Rimini.“
Am 25.11. fand im VGT die Grazer Jugend
Herbst-Meisterschaften im Kunstturnen und Turn10 statt. Mit
insgesamt 128 Teilnehmer:innen im Turn 10, 70
Teilnehmerinnen im den Grundlagenstufen und 13 Teilnehmern
bei den Kunsturnern, konnte die Meisterschaft als sehr
erfolgreich verbucht werden.
Bei den Kunstturnerinnen waren drei Stufen ausgeschrieben:
Grundlagen 1 Mini (Jahrgang 2016 und jünger), Grundlagen 1
und Grundlagen 2. In der jüngsten Wettkampfklasse gewann
Margarita Triesnig vom MTV Hernals. Die erste steirische
Turnerin, Marie Winterleitner (VGT)
verpasste den Potestplatz als 4. nur knapp und erreichte
ein super Ergebnis in dem großen Teilnehmerinnenfeld (22).
Die Grundlagenstufe 1 gewann Melanie Graf (Sportunion
Jöö's Gymnastics) vor
Tessa Groller (VGT) und
Mavie Maierhofer (ATG). Die
Grundlagenstufe 2, in der 30 Turnerinnen antraten, wurde
von Isabella Cramer (Sportunion Jöö's Gymnastics)
dominiert. Die beste steirische Turnerin,
Ronja Marko (Turnverein Leibnitz),
wurde 11.
Quelle: Clara Reithofer
20. November 2023 - Turnsport Allgemein
ATUS Köflach - Turnen als "Sportverein des Jahres 2023
ausgezeichnet"
Als führender Turnsportverein in der Region hat der
ATUS Köflach - Turnen das Qualitätssiegel
mit 5 Sternen von Turnsport Austria erhalten und gehört zu
den Top20-Turnvereinen Österreichs. Darüber hinaus wurde der
Verein nun vom Land Steiermark auch als "Sportverein des
Jahres 2023" ausgezeichnet.
Der ATUS Köflach, gegründet im Jahr 1920 und mit rund 280
Mitgliedern einer der größten Vereine im Bezirk Voitsberg.
Der Verein widmet sich sowohl dem Breitensport als auch
dem Leistungssport und bietet ein breites Spektrum an
Sportarten für alle Altersgruppen an. Im Breitensport ist
der ATUS Köflach seit vielen Jahrzehnten aktiv und nimmt
regelmäßig an Landes- und Bundesmeisterschaften im Rahmen
des Wettkampf-Breitensportprogramms Turn10 teil. Im
Leistungssport hat der Verein ebenfalls einige Erfolge mit
der Kunstturnerin Lilian Lamperter.
Auch im Bereich der Inklusion leistet der ATUS Köflach
vorbildliche Arbeit. So ermöglichte er einem Turner mit
Down-Syndrom die Teilnahme an den steirischen
Turn10-Landesmeisterschaften 2023. Darüber hinaus
engagiert sich der ATUS Köflach in der Gemeinde und
organisiert verschiedene Veranstaltungen und
Aktivitäten,und stellt durch kontinuierliche Weiterbildung
der Übungsleiter:innen und Trainer:innen eine nachhaltige
Vereinsentwicklung sicher.
Quelle: Turnsport Steiermark
19. November 2023 - Turn10
Österreichische Turn10-Meisterschaften in Mattersburg
An den 13. Österreichischen Meisterschaften Turn10 am 11.
und 12. November 2023 in Mattersburg nahmen insgesamt 9
steirische Vereine mit 22 Mannschaften und einer
Einzelturnerin teil.
Es siegte in der Basisstufe die Mannschaft AK 50 – 59
weiblich vom ÖTB-Turnverein Judenburg 1864, in der
Oberstufe AK 24 weiblich errang der ATV Schladming die
Silbermedaille vor den drittplatzierten Turnerinnen der
Sportunion Leoben. Ebenso Silber erturnten in der
Basisstufe AK 13 mix und der AK 24 weiblich der
ÖTB-Turnverein Judenburg 1864 sowie in der AK 18 männlich
der SSV Seebacher.
Insgesamt vier weitere Mannschaften schrammten mit Rang 4
knapp am Podestplatz vorbei. In der Einzelwertung, die
offiziell nur für die Masters Turner:innen durchgeführt
wurde, errangen für den ÖTB Turnverein Judenburg
Gudrun Duschek Rang 2 und
Kerstin Kogler Rang. Erwähnenswert ist
noch Platz 1 von Raphael Pichler in der
AK 12 männlich in der inoffiziellen Einzelergebnisliste.
Quelle: Karin Konrad-Krauthackl
05. November 2023 - Kunstturnen
Emil Pfurtscheller holt sich Silber bei den Österreichischen
Jugendmeisterschaften
Österreichs junge Kunstturnerinnen und -turner traten am 4.
November 2023 in Ternitz, Niederösterreich, zum Höhepunkt
ihrer Saison an. Bei der 51. Österreichischen
Jugendmeisterschaft versammelten sich 153 Top-Talente im
Alter von 8 bis 14 Jahren aus allen neun Bundesländern und
turnten um die Jugendmeistertitel. Auch einige steirische
Turnerinnen und Turner waren mit dabei.
Emil Pfurtscheller (ATG) sicherte sich
die Silbermedaille in der Jugend 2 und das steirische Team
in der Jugend 6 mit Simon Pierer ,
Leonhard Döhrn und
Leonardo Falcaro (alle ATG) konnte sich
mit Rang 3 ebenfalls einen Podestplatz sichern.
Neben den steirischen Medaillengewinnern konnten auch
Leo Roveda (Jugend 6),
Anton Hesse (Jugend 5), sowie
Paul Moisburger (Jugend 3) und
Raphael Spath-Rabold (Jugend 2) ihre
Wettkampfsaison mit einem guten Wettkampf abschließen.
Bei den Mädchen traten 6 steirische Turnerinnen, aus drei
verschiedenen Vereinen an:
Evelyn Glaeser und
Lara Schwenda (beide VGT) sowie
Lana Zarfl (ATUS Köflach) in der Jugend
3, Josephine Bernhardt und
Maja Engelsman (beide ATG) in der
Jugend 2 und Lilian Lamperter (ATUS
Köflach) in der höchsten ausgeschrieben Klasse, der Jugend
1. Die Mädchen zeigten solide Leistungen, konnten sich
großteils im guten Mittelfeld behaupten und sammelten
wertvolle Wettkampferfahrungen für zukünftige nationale
Veranstaltungen. Leider traten dieses Jahr in keiner Stufe
genügend Turnerinnen an, um ein steirisches Team zu
stellen.
Quelle: Clara Reithofer
23. Oktober 2023 - Rhythmische Gymnastik
ATG erneut Gruppen-Staatsmeister in Rhythmischer Gymnastik
Der Allgemeine Turnverein Graz gewann am 21. Oktober 2023 im
USI Innsbruck seinen bereits 17. Gruppen-Staatsmeistertitel
in Rhythmischer Gymnastik. Es war dies der sechste
Titelgewinn in Serie und der 15. Erfolg seit der
Jahrtausendwende.
In der Besetzung mit den drei 2022er-Titelverteidigerinnen
Livia Gacic ,
Franziska Herzog und
Livia Jammernig , der wieder ins Team
zurückgekehrten Einzel-Vizestaatsmeisterin
Valentina Domenig-Ozimic , Newcomerin
Viktorya da Silva und als Ersatz
Sophia Sagorodnij konnte sich der ATG
sogar einen kräftigen Patzer in der ersten der beiden Küren
leisten, um dennoch mit deutlichem Vorsprung zu reüssieren.
Trainerin Viktoria Chanterie: „Viel Training, gute Nerven
und Durchhaltevermögen haben sich ausgezahlt.“
Österreichs RG-Athletinnensprecherin und erneut
Goldmedaillengewinnerin Franziska Herzog: „Für mich selbst
ist das bereits der fünfte Gruppentitel. Wir sind stolz
auf unsere Leistung, auch wenn die erste Übung nicht so
gut war, wie erhofft. Doch beim zweiten Durchgang haben
wir uns alle zusammengerissen und dem Publikum viel Spaß
bereitet. Wir selbst hatten diesen auch, diese
Meisterschaft war großartig organisiert.“
Im 27 Formationen starken Juniorinnen-Trio-Feld erturnetn
sich Seraphine Herz (14), Philippa Rock (17) und Daria
Angerbauer (13), alle ATG Graz, den starken zwölften
Platz, nur 37 Hundertstel am Finale vorbei.
Quelle: Turnsport Austria
20. Oktober 2023 - Sportakrobatik
Kailani Friedrich und Tobias Arbesleitner gewinnen Bronze
bei Akrobatik-Junioren-EM
Elite-EM-Silber und Elite-WM-Bronze gab es schon. Doch nun
folgte die erste Junior*innen-EM-Medaille für Österreich in
der Sportakrobatik:
Kailani Friedrich (13) und
Tobias Arbesleitner (17) mussten sich am
ersten Tag der Titelkämpfe in Varna/Bulgarien im
Mixed-Pair-Dynamikkür-Finale nur den Duos aus Italien und
der Ukraine geschlagen geben. Die Kärntnerin und der Steirer
unisono über ihre Bronzemedaille: „Das fühlt sich richtig
gut an. Wir haben aber auch wirklich hart dafür trainiert.“
In der Qualifikation landeten Kailani-Arbesleitner noch
auf Rang 4, doch in der Entscheidung konnte Portugal mit
einer Steigerung knapp übertrumpft werden. Die Goldenen
und Silbernen lagen deutlich voran. Nationaltrainerin
Leonor Vareta: „Unsere beiden haben im Kampf um die
Medaille eine absolut atemberaubende Vorstellung geboten,
sie haben diese Bronze-Auszeichnung vollauf verdient.“
Bemerkenswert am „Projekt Kailani-Arbesleitner“ ist, dass
hier zwei herausragende Begabungen zusammen im Wettkampf
antreten, die zweieinhalb Stunden voneinander getrennt in
Spittal/Drau und Graz leben und „nur“ dreimal in der Woche
gemeinsam trainieren. Das weitere tägliche Training findet
in Abstimmung, jedoch getrennt statt. Trainerin Vareta:
„Wir graben nach allen Möglichkeiten und nützen sie, so
gut es geht. Wie man sieht mit Erfolg, diese Medaille ist
eine ganz besondere.“
Im 27 Formationen starken Juniorinnen-Trio-Feld erturnetn
sich Seraphine Herz (14),
Philippa Rock (17) und
Daria Angerbauer (13), alle ATG Graz,
den starken zwölften Platz, nur 37 Hundertstel am Finale
vorbei.
Quelle: Turnsport Austria
07. Oktober 2023 - Kunstturnen männlich
Vinzi auf Platz 6 im Ringefinale der Turn-WM 2023 in
Antwerpen
Nach Rang 5 vor zwei Jahren beendete
Vinzenz Höck nun sein zweites
Ringe-Finale bei einer Kunstturn-Weltmeisterschaft auf
Position 6. Dem 27-jährigen Grazer Diplomingenieur gelang in
Antwerpen eine ausgezeichnete Kür. Doch im überaus
hochkarätigen Finale waren fünf andere besser: „Angefühlt
sich meine Übung sehr gut. Mein Plan für heute war vor
allem, dass ich keinen Fehler mache, das ist mir sehr gut
gelungen, sogar der Abgang war auf den Punkt gelandet. So
gesehen war mein Auftritt heute top.“
Die besten Drei der letzten Olympischen Spiele setzten
sich auch bei der WM 2023 durch: Es gewann der
Olympiasieger 2021 Yang Liu aus China vor seinem Vorgänger
(und Tokio-Dritten) Eleftherios Petrounias aus
Griechenland und dem Chinesen Hao You. Bemerkenswert:
Jeder der Medaillengewinner 2023 war außerdem zuvor
bereits zumindest einmal Ringe-Weltmeister. Mit der
Wertung 14.566 (minimal weniger als in der Qualifikation)
fehlten Vinzenz Höck schließlich 0,267 Punkte auf die
Medaille. Denn zwischen diese und den Österreicher schoben
sich noch der Armenier Vahgan Davtyan und Nikita Simonov
aus Aserbaidschan.
Nationaltrainer Petr Koudela zeigte sich mit der Leistung
seines Schützlings hoch zufrieden, mit dem Ergebnis nicht
ganz. Sportdirektor Fabian Leimlehner: „Die Weltspitze ist
ganz eng beisammen. Wir müssen sicher noch Video-Analysen
machen. Das war heute eine hervorragende Leistung von
Vinzenz. Ich gratuliere ihm und dem Trainer-Team dazu. Das
war ein perfekter Einstieg in die lange werdende
Olympia-Qualifikation beim Weltcup im Frühjahr. Dafür gilt
es jetzt die beste Strategie zu wählen.“ Vinzenz Höck: „Es
ist ein knappes Rennen an den Ringen. Wir sind beim
Ausgangswert alle eng beisammen, es kommt auf Nuancen an.“
Vinzenz Höcks sechster Turn-WM-Rang 2023 ist nicht nur
sein eigenes zweitbestes Ergebnis, sondern auch das
historisch zweitbeste der österreichischen männlichen
Kunstturner. Nur eine war insgesamt bislang noch besser:
1950, also vor 73 Jahren, gewann Trude Kolar-Gollner an
den Schaukelringen (diese wurden danach nie wieder
ausgetragen) den WM-Titel, wurde Zweite im Sprungbewerb
und Dritte im Mehrkampf.
Quelle: Turnsport Austria
07. Oktober 2023 - Kunstturnen
Steirische Herbstmeisterschaft 2023
Die Steirischen Herbstmeisterschaften im Kunstturnen, die am
Samstag, den 7. Oktober stattfanden, waren auch dieses Mal
sowohl bei den Mädchen (39 Teilnehmerinnen) als auch bei den
Burschen (19 Teilnehmer) gut besucht und eine gute
Gelegenheit, sich auf die bevorstehenden Österreichischen
Jugendmeisterschaften in Ternitz (NÖ) vorzubereiten. Bei den
Turnerinnen waren vier steirische Vereine vertreten (ATG,
ATUS Köflach, TV Leibnitz und VGT) sowie Teilnehmerinnen aus
Kärnten, Wien und Slowenien. Die Elitestufe gewann Anja Vide
(Slowenien) vor
Amelie Fuchshofer (ATG) und Taja Jevdenic
(Slowenien).
Da es im Jugendprogramm bei den Kunstturnerinnen noch einige
Änderungen gab, konnten die Mädchen diesen Wettkampf nutzen,
um die Adaptionen in ihr Wettkampfprogramm einzubauen und
diese vom Wertungsgericht beurteilen zu lassen. Von vielen
Vereinen wurde diese Herbstmeisterschaft auch als
Qualifikation für die Österreichischen Jugendmeisterschaften
genutzt.
Der Wettkampf der Turner war offiziell nur für die
Jugendklassen ausgeschrieben und es gab Teilnehmer aus 4
verschiedenen Bundesländern (Steiermark, Wien,
Niederösterreich, Kärnten). Die höchste beturnte Klasse,
Jugend 2, gewann
Emil Pfurtscheller (ATG) vor Alexander
Czesak (TSV Jedlesee) und Sandro Güldner (Sportunion Jöö's
Gymnastics). Wir gratulieren allen Teilnehmer:innen zu ihren
Ergebnissen.
Im Zuge des Wettkampfes wurde auch per Livestream das
Ringefinale der Weltmeisterschaften, die in Antwerpen
stattfand, übertragen, um den heimischen Turner Vinzenz Höck
mental zu unterstützen. Wir gratulieren ihm herzlich zu dem
sehr gut gelungenem Finale und seinem 6. Platz.
18. September 2023 - Kunstturnen männlich
Bronze für Vinzi beim Turn-Weltcup in Paris – und Sieg in
der Jahreswertung
Vinzenz Höck verpasste in Paris seinen
achten Ringe-Weltcup-Sieg nur hauchdünn. Mit 14.650 um fünf
Hundertstelpunkte hinter den beiden ex-aequo-Siegern und
Dritten der letzten beiden WM Courtney Tulloch (GBR) und
Salvatore Maresca (ITA, je 14.700) wurde es Bronze, noch vor
dem französischen Olympiavierten Samir Ait Sait. Ein
Nachhüpfer beim Abgang kostete den 27-jährigen Grazer (mehr
als) die notwendigen 0,05 Punkte zum Sprung an die Spitze.
Vinzenz Höck steht jetzt bei einem Dutzend
Weltcup-Medaillen (7x Gold, 2x Silber und 3x Bronze),
sicherte sich in Paris außerdem zum zweiten Mal die
World-Challenge-Cup-Jahres-Gesamtwertung: „Die Emotionen
sind hier immer etwas Besonderes. Nach der Quali wusste
ich um meine Chance und wollte auf keinen Fall ohne eine
Medaille nach Hause fahren. Mein erster Übungsteil war
etwas unruhig, der Rest solide, der Hüpfer beim Abgang
sollte nicht passieren. Im Gegensatz zu gestern hatten
Salvatore und Courtney heute knapp die Nase vorne. Ich
freue mich schon auf die Revanche bei der WM in Antwerpen.
Vinzenz Höck verteidigte im ungarischen
Szombathely seinen Weltcup-Sieg an den Ringen aus dem
Vorjahr erfolgreich. Der 27-jährige Grazer setzte sich damit
an seinem Spezialgerät bereits zum siebenten Mal in der
Kunstturn-Weltserie durch. In Szombathely stand Höck zum
insgesamt dritten Mal nach 2020 (seinem Premieren-Erfolg)
und 2022 ganz oben auf dem Siegerpodium: „Es war heute
wirklich anstrengend, aber ich habe trotzdem eine gute Kür
geschafft.“ Silber sicherte sich der Zypriote Sokrates
Pilakouris, Bronze der Argentinier Daniel Villafane.
So seltsam es klingen mag, stellte die eigentlich
großartige Leistung Vinzenz Höcks sein zweiter Platz in
der Qualifikation dar, nicht das Finale. Hinter dem
vielfachen Welt- und Europameister, Olympiasieger
Eleftherios Petrounias aus Griechenland scorte Höck im
Vorkampf als Zweiter mit 14.900 Punkten erstmals seit rund
einem Jahr eine absolute Weltklassewertung. Der
Hintergrund: Nach der Universiade im August hatte Höck das
hart erarbeitete, jedoch von den Wertungsrichtern selten
belohnte „Kopfkreuz“ wieder aus dem Programm genommen.
Diese Entscheidung erwies sich nun als richtig.
Das Finale musste der internationale „Lord Of The Rings“
Petrounias allerdings auslassen und machte so den Weg frei
für sein österreichisches Pendant. Höck gelang sein
Programm nicht so gut, wie im Vorkampf, insbesondere ein
zu tiefer Abgang mit großem Nachhüpfer kostete wertvolle
Punkte. Dennoch reichten die diesmal 14.300 Punkte für den
Sieg. Höck: „An zwei Tagen hintereinander Wettkampf ist
immer schwierig. Beim Abgang habe ich leider zu viel
riskiert, aber zum Glück hat es noch für ein schönes, das
heißt goldiges Resultat gereicht.“
Quelle: Turnsport Austria
05. August 2023 - Kunstturnen männlich
Vinzenz Höck Sechster im Ringefinale der Universiade 2023
Am Freitag und Samstag (3.-4. August) wurden bei den
„University World Games“ in Chengdu/China die
Final-Entscheidungen im Kunstturnen ausgetragen.
Vinzenz Höck erreichte im Finale an den
Ringen den sechsten Platz.
Obwohl Vinzenz Höck seine Universiade-Silbermedaille aus
2019 nicht verteidigen konnte, ist sein Ergebnis hoch
einzuschätzen. Der 27-jährige Grazer
Mechatronik-Diplomingenieur: „Das hätte hier an den Ringen
auch das WM-Finale sein können, unter anderem mit dem
amtierenden und dem letzten Weltmeister. Meine Finalkür
war sehr gut.“ Höck turnte mit 6.1 einen Zehntelpunkt
Schwierigkeitswert unter seinem Maximum, lag am Ende zwei
Zehntel hinter dem Fünftplatzierten. In der
Ringe-Top-8-Entscheidung hatten sieben der beteiligten
Athleten – bekanntlich auch Höck – zuvor bereits Medaillen
bei WM, EM und im Weltcup gewonnen.
Quelle: Turnsport Austria
10. Juli 2023 - Rhythmische Gymnastik
Steirische Gymnastin Victorya Da Silva 36. der
Gymnastik-Juniorinnen-WM
Vom 7. bis zum 9. Juli 2023 läuft in Cluj-Napoca (Rumänien)
die 2. Juniorinnen-Weltmeisterschaft der Rhythmischen
Gymnastik. Österreich ist mit vier Sportlerinnen im
143-köpfigen Einzelfeld aus 60 Nationen aller Kontinente
vertreten und darunter auch
Viktorya Da Silva (14) vom Allgemeinen
Turnverein Graz.
Da Silva und die Niederösterreicherin Anna Scheidl
schlossen am Samstag mit dem Band bzw. mit den beiden
Keulen die WM für Österreich bereits ab. Denn
erwartungsgemäß gelangen den überdurchschnittlich jungen
Österreicherinnen (bis 15 Jahre kann man bei den
Juniorinnen antreten) keine Top-8-Finalqualifikationen.
Auf Platz 36 zeigte Da Silva ansprechende, aber keine
optimalen Leistungen. Turnsport-Austria-Vizepräsidentin
Annires Marchetti: „Victorya hatte am Ende Pech mit einer
Band-Verwicklung, das hat sie einige Plätze gekostet.“
Sportdirektorin Gabriela Welkow-Jusek: „Anna und Viktorya
hatten sehr gute Ausführungsnoten. Die Artistik-Wertungen
waren noch nicht so berauschend, doch daran können wir
jetzt arbeiten. Ich sehr zufrieden, unsere Mädels müssen
sich erst einen Namen machen.“
Quelle: Turnsport Austria
30. Juni 2023 - Rhythmische Gymnastik
Steirerin Franziska Herzog neue Athletensprecherin der
Rhythmischen Gymnastinnen
Am 24. Juni wurde im Rahmen der Staatsmeisterschaft eine
neue österreichische Athletinnen-Sprecherin der Rhythmischen
Gymnastinnen gewählt. Franziska Herzog, WM-/EM-Teilnehmerin,
durfte sich über ein einstimmiges Votum freuen: "Ich
verspreche, diese Aufgabe mit größter Sorgfalt und
Verantwortungsbewusstsein zu erfüllen!"
In den vergangenen beiden Jahren hatte Nicol Ruprecht die
Funktion der RG-Athletinnen-Sprecherin inne, verzichtete
allerdings auf eine erneute Kandidatur.
Ihre Nachfolgerin Franziska Herzog: "Ich bedanke mich ganz
herzlich bei allen, die mich unterstützt haben. Es ist
eine große Ehre für mich, diese wichtige Rolle übernehmen
zu dürfen und die Interessen der Athletinnen vertreten zu
können."
Herzog weiter: "Um mich für die Belange der Athletinnen
einzusetzen, bin ich sowohl per E-Mail, Telefon als auch
per Social Media immer erreichbar. Ich freue mich auf eine
erfolgreiche Zusammenarbeit und darauf, unser Team
tatkräftig zu unterstützen!"
Quelle: Turnsport Austria
27. Juni 2023 - Rhythmische Gymnastik
Gymnastin Valentina Domenig-Ozimic Österreichische
Vize-Staatsmeisterin im Mehrkampf
Julie Neumann verwies Vorjahresmeisterin
Valentina Domenig-Ozimic (ATG) in einem
hochkarätigen und über lange Zeit knappen Titelduell
schließlich deutlich mit 109.650 zu 104.450 Punkten auf
Platz 2. Nach dem ersten der vier Gerätedurchgänge mit Ball,
Reifen, Keulen und Band war Valentina Domenig-Ozimic noch
voran gelegen: „Ich bin dennoch zufrieden, denn ich habe
wegen meiner Knöchelverletzung eine schwierige Zeit hinter
mir und heute habe ich mich endlich wieder sicher gefühlt“.
Das Steirische Gymnastinnen-Team in der Elite mit
Valentina Domenig-Ozimic ,
Livia Gacic und
Livia Jammernegg landete außerdem auf
Platz 3.
Valentina Domenig-Ozimic durfte sich am Finaltag auch noch
über die Goldmedaille mit dem Ball, sowie Silber mit den
Keulen und Bronze mit dem Band freuen. Bei den Juniorinnen
sicherte sich Vasylyna Pasha (ATG)
schließlich mit dem Reifen als Zweite ebenfalls noch eine
Medaille.
Quelle: Turnsport Austria
19. Juni 2023 - Sportakrobatik
Österreichs bestes Damen-Trio in der Sportakrobatik kommt
aus der Steiermark
Österreichs Sportakrobatik-Staatsmeister*innen 2023 heißen
unter anderem Hannah Adler ,
Hannah Hayat-Dawoodi und
Marie Waltl (ATG, Frauen-Trios), sowie
Kailani Friedrich (SGS) mit
Tobias Arbesleitner (ATG, Paare mixed).
Diese beiden Formation setzten sich am 17./18. Juni 2023 in
der Sporthalle Krems in den Elite-Kategorien durch – und
standen erstmals ganz oben auf dem Podium.
Ebenfalls auf das oberste Stockerlplatz turnten sich die
folgenden Steirischen Formationen: Jolina Lohr + Johanna
Wimmer (ATG, Juniorinnen Paare); Tyra Eckert + Anastasia
Lipp + Stella Prettner (ATG, Jugend 1 Trios); Florentina
Huber + Lea Meister + Elena Schauer (ATG, Offene Klasse 1
Trios); Leonore Schruth + Adele Schruth + Vanessa Welwich
(ATG, Offene Klasse 2 Trios); Sina Beneditschitz + Mira
Eibl (ATG, Offene Klasse 2 Paare weiblich); Eva Kupplent +
Klaus Stark (ATG, Offene Klasse 2 Paare mixed).
Zusätzlich gab es noch Silbermedaillen für Victoria
Domenig-Ozimic + Lilien Eckert + Lorena Pranjkovic (ATG,
Juniorinnen Trio) sowie Nina Paic + Emilia Fink + Coco
Love Kasca (ATG, Jugend 2 Trios) und Bronzemedaillen für
Carina Angerbauer + Helene Fischer + Livia Schwarz (ATG,
Juniorinnen Trio) und Elena Reiter + Elisabeth Wendl +
Katharina Werlitsch (ATG, Jugend 3 Trios).
Bei den Österreichischen Jugendmeisterschaften 2023 in
Götzis waren die Gymnastinnen des ATG nicht zu schlagen.
Alle 4 Titel holten sich die jungen Zukunftshoffnungen rund
um das Trainerinnen-Team von Vesela Nikolchova, Viktoria
Chanterie, Karin Schreiber & Co. Österreichische
Jugendmeisterin wird
Sophia Celine Nowak , die Jugend 2
gewinnt Erika Ivanova und die Jugend 3
holt sich Eva Sterkhov . Gemeinsam sind
sie noch unschlagbarer und gewinnen auch den Teambewerb für
die Steiermark.
BRAVO an alle und DANKE an das gesamte Team Turnsport
Steiermark RG!
Evelyn Glaeser (KiTuSa) springt am
Donnerstag bei der Trampolin-ÖM zu Gold in der Klasse Jugend
2. Die Grazerin siegt vor Carla Unger und Pia Ottensammer
(aus Wien). Mit Bronze in der Klasse Jugend 1 holt
Manuel Hayn (TFC Graz) eine weitere
ÖM-Medaille in die Steiermark. Den Sieg holte hier Lenny
Wimmer (Steyr) vor Jamie Schipany (Wien). Die
Meisterschaften wurden im Zuge der Sports Austria Finals
ausgetragen.
Vinzenz Höck bestätigte seine
Favoritenrolle im Finale des Kunstturn-Weltcups in Tel Aviv
eindrucksvoll: Der 27-jährige Grazer gewann die Entscheidung
an den Ringen mit 14.600 Punkten und immens großem Vorsprung
von sechs Zehntelpunkten auf den Spanier Nestor Abad. Bronze
sicherte sich der Australier Zachary Perillo.
Der Sieg bei der erstmaligen Austragung in Israel ist
bereits Höcks sechster Erfolg im Kunstturn-Weltcup, je
zweimal Silber und zweimal Bronze (und fünfmal Platz 4)
garnieren seine Bilanz: „Ich war vor dem Finale
überraschend nervös, weil ich hier unbedingt gewinnen
wollte – und es ja nicht vergeigen. Die Übung selbst war
dann aber sehr ruhig und sicher, nur beim Abgang bin ich
leicht nachgehüpft.“
Quelle: ÖFT
25. Mai 2023 - Kunsturnen weiblich
Steiermarks Nachwuchs ganz groß: Frühlingsmeisterschaft der
Kunstturnerinnen
Am vergangenen Sonntag fanden die Offenenen
Frühlingsmeisterschaften der Grundlagenstufen der
Kunstturnerinnen im Verein Grazer Turnerschaft statt. Es
nahmen insgesamt 60 Turnerinnen teil und vertreten waren
sowohl drei steirische Vereine (ATG, VGT und TV Leibnitz),
als auch Wien, Klagenfurt und sogar Slowenien. In der
offenen Wertung der Grundlagenstufe 1 Mini schaffte es
Marie Winterleitner (VGT) sich auf den 3.
Platz zu turnen und gewann somit auch die steirische
Wertung, vor Miriam Wohlkönig (VGT) und
Lena Maria Aspäck (VGT) . Die
Grundlagenstufe 1 in der offenen Wertung gewann
Stella Pelzmann (TV Leibnitz) , während
Nomi Lin (ATG) es schaffte, sich den 3.
Platz zu ergattern. In der offenen Grundlagenstufe 2
dominierten die Turnerinnen aus Klagenfurt, jedoch gewann
Sophie Pirker (VGT) vor
Flavia Pehsl und Elisabeth Wagner (beide VGT)
die Steirische Wertung.
Quelle: Clara Reithofer
24. Mai 2023 - Rhythmische Gymnastik
Neue steirische Landesmeisterin in der RG: Livia Gacic (ATG)
In Abwesenheit der Vorjahresmeisterin Valentina
Domenig-Ozimic (ATG), die für Österreich zur selben Zeit bei
den Europameisterschaften in Baku im Einsatz war, kürte sich
Livia Gacic zur neuen Steirischen
Landesmeisterin der Rhythmischen Gymnastik, powered by
Energie Steiermark. Gacic siegte vor
Antonia Herold (GUG) und
Rosa Pretterhofer (ATG) . Antonia Herold
wurde im Anschluss emotional und mit viel Applaus
verabschiedet - sie hat ihre erfolgreiche Karriere mit
diesem Wettkampf beendet.
Juniorinnenmeisterin wurde
Vasylyna Pasha (ATG) vor
Emily Vassilev (ATG) und
Sophia Sagorodnij (ATG) . Beste
Nachwuchsgymnastin (Kinder 1) ist
Ewa Sterkhov (ATG) bzw.
Sophia-Celine Nowak (ATG) in der Jugend
1. Auch die Gymnastinnen der B-Klassen ermittelten ihre
Siegerinnen. Details entnehmen Sie bitte den
Ergebnislisten
.
Diese drei RG-Landesmeisterschaften by Energie Steiermark
2023 waren die eine wichtige Vorbereitung für die
Österreichischen Jugendmeisterschaften und den
Österreichischen Staatsmeisterschaften 2023. Wir wünschen
den Gymnastinnen und Trainerinnen eine gute Vorbereitung
und danken für die tolle Arbeit!
Quelle: Jutta Heger
14. Mai 2023 - Kunstturnen
3x Gold und 2x Bronze für die steirischen Turner bei der ÖM
2023 in Linz
Insgesamt 3 Staatsmeistertitel gingen dieses Jahr bei der
Österreichischen Staatsmeisterschaft in der Tips Arena in
Linz an die Turner von Turnsport Steiermark.
Vinzenz Höck verteidigte nicht nur seinen
Titel an den Ringen, sondern holte sich außerdem die
Bronzemedaille am Reck, während
Nicolas Ivkic sich in seinem ersten Jahr
in der Elite am Sprung sowie am Reck den Titel holte. Auch
im Mehrkampf am Samstag schaffte es Nicolas Ivkic auf das
Podest - und zwar als Drittplatzierter. Das steirische Team
mit Maximilian Chanterie ,
Vinzenz Höck ,
Nicolas Ivkic ,
Julian Marx und
Claus Reithofer platzierte sich auf dem
vierten Platz. Constantin Lipp (Junioren)
musste seinen Wettkampf leider verletzungsbedingt abbrechen.
Bei den Turnerinnen gingen
Amelie Fuchshofer (23.) in der Elite,
Lilian Lamperter (11.) bei den
Juniorinnen und Lisa Kürzl (13.) in der
Allgemeinen Klasse für die Steiermark an den Start und
präsentierten solide Leistungen.
Die international wertvollste Einzelleistung der
Kunstturn-Staatsmeisterschaft 2023 bot erwartungsgemäß
Ringe-Weltcupsieger Vinzenz Höck. Der Grazer zeigte nach
seiner Verletzungspause an seinem Spezialgerät zwar noch
nicht sein volles Programm, scorte allerdings dennoch
14.400 Punkte: wenn man die fehlenden sechs
Schwierigkeits-Zehntel dazu zählt, unterstrich Höck damit
seine Anwartschaft auf eine WM-Medaille im Herbst: „Ich
habe Variationen getestet und bin zufrieden, dass mir die
Knackpunkte Abgang und saubere Handstand-Kombinationen
sehr gut gelungen sind.“
Quelle: Sabrina Strutz & ÖFT
10. Mai 2023 - Turn10
Steirische Turn10-Landesmeisterschaft 2023 mit einem
Rekord-Starterfeld
Der Zulauf zu Turn10 ist in der Steiermark ungebremst und so
konnten 320 Turner:innen aus 14 Vereinen begrüßt werden, die
vor dem ebenso zahlreichen Publikum ihr Bestes gaben und
deren dargebotene Übungen eifrig beklatscht wurden.
Erstmals wurde die Landesmeisterschaft Turn10 in Judenburg
ausgetragen und sorgten Obmann Boris Sueng und
Oberturnwartin Gudrun Duschek vom ÖTB Turnverein Judenburg
1864 mit ihrem gesamten Team für beste Rahmenbedingungen;
der Judenburger Spielmannszug begleitete den Einmarsch der
Teilnehmer:innen bis zur Siegerehrung musikalisch.
Herzlich gedankt sei den während des ganzen Tages im
Dauereinsatz befindlichen Wertungsrichter:innen, aufgrund
deren rascher Punktevergabe der Wettkampf zügig verlief
und konnte die Siegerehrung trotz des riesigen
Starterfeldes von 70 Mannschaften und 21
Einzelstarter:innen in der Basis- und Oberstufe pünktlich
über die Bühne gehen.
Es siegten in den unterschiedlichsten Altersklassen die
Mannschaften und Einzelstarter:innen der Vereine
Allgemeiner Turnverein Graz, ATUS Köflach-Turnen, ATV
Schladming, Die Turnakademie Graz, Kapfenberger
Turnverein, ÖTB Turnverein Judenburg, Sportunion Leoben,
SSV Seebacher, TSV „Eiche“ Neumarkt und Verein Grazer
Turnerschaft und sei der Köflacher Turner Georg Almer mit
Downsyndrom besonders erwähnt, der auch heuer wieder
sehenswerte Übungen in der Inklusionsklasse präsentierte
und verdienten Sonderapplaus erntete.
Als Ehrengäste wurden der Judenburger Vize-Bürgermeister
Thorsten Wohleser und Vize-Präsident LTV Jörg Christandl
begrüßt.
Die Landesmeistertitel mit der höchsten Punkteanzahl
wurden vergeben an:
Basis Jgd w:
Luisa Walcher
ATV Schladming
96,75 Punkte
Basis Jgd m:
Raphael Semlitsch
TSV „Eiche“ Neumarkt
96,00 Punkte
Basis Jgd m: Inklusion
Georg Almer
ATUS Köflach-Turnen
33,250 Punkte
Basis EW w:
Lena Steinecker
Sportunion Leoben
92,00 Punkte
Basis EW m
Stephan Sueng
ÖTB Turnverein Judenburg 1864
93,50 Punkte
Oberstufe Jgd w:
Eva Pölzl
Sportunion Leoben
86,750Punkte
Oberstufe EW w:
Eva Maria Winter
Allgemeiner Turnverein Graz
90,250 Punkte
Oberstufe EW m
Bernd Sailer
ÖTB TV Judenburg 1864
96,250 Punkte
Quelle: Karin Konrad-Krauthackl & Gudrun Duschek
11. April 2023 - Sportakrobatik
Platz 8 für Grazerinnen-Trio bei Weltcup in Belgien
Schon beim erst zweiten Sportakrobatik-Weltcup ihrer
Karriere schafften es Hannah Adler ,
Hannah Hayat-Dawoodi und
Marie Waltl ins Finale. Die drei
Grazerinnen erreichten zu Ostern in Puurs (Belgien) in der
Entscheidung der besten Acht schließlich den achten Rang,
knapp hinter der Ukraine. Es gewann Belgien vor Portugal und
den USA. Adler: „Wir hatten keine großen Erwartungen,
wollten unser Programm sauber turnen. Das ist uns sehr gut,
wenn auch noch nicht 100% optimal gelungen. Mit dem Ergebnis
sind wir natürlich sehr zufrieden.“
Parallel zum Weltcup fand in Puurs der „Flanders Cup“
statt, ein hochkarätig besetztes internationales
Nachwuchs-Meeting mit 18 Nationen aus vier Kontinenten.
Hier überzeugten die beiden Grazerinnen
Jolina Lohr und
Johanna Wimmer mit dem Sieg in der
Jugendklasse gegen 19 andere Duos. Nationaltrainerin
Vareta: „Dieser Erfolg ist hoch einzuschätzen“. Neun
weiteren österreichischen Nachwuchs-Formationen erreichten
Plätze zwischen 5 und 45.
Quelle: ÖFT
04. April 2023 - Kunstturnen
Neue steirische Kunstturnmeister*innen: Amelie Fuchshofer
& Maximilan Chanterie
Am 1.4. fanden in der Großen Halle im ATG die Steirischen
Meisterschaften statt. Bei den Burschen gab es insgesamt 51
Teilnehmer, von denen 5 sogar extra aus Vorarlberg angereist
waren. Die steirischen Turner haben sich gut präsentiert.
Die Elitestufe hat Martin Miggitsch, der dem
Österreichischen Nationalteam angehört, vor
Maximilan Chanterie (Steirischer
Meister) und Julian Marx , gewonnen.
Bei den Mädchen traten in 2 aufgeteilten Rotationen 54
Turnerinnen an. Sogar aus Slowenien nahmen Turnerinnen an
diesem Wettkampf teil. Aus der Steiermark traten
Turnerinnen aus vier verschiedenen Vereinen an.
Amelie Fuchshofer wurde in der Elite
Stufe Steirische Meisterin.
Quelle: Clara Reithofer
30. März 2023 - Sportakrobatik
7x Gold für Österreich beim "Grazer Acro Cup"
Der "Grazer Acro Cup" hat sich binnen kurzer Zeit gewaltig
gemausert. Vor zwei jahren als kleiner Austausch-Wettkampf
mit ungarischen Vereinen gestartet, versammelte er am
25./26. März 2023 ein hochkarätiges Feld aus acht Ländern.
Österreich feierte 18 Podestplätze und sieben Siege.
Mit 23 teilnehmenden Vereinen aus Deutschland,
Großbritannien, Israel, Italien, Slowakei, Spanien, Ungarn
und Österreich wurde die Erwartungshaltung der beiden
Veranstalterinnen Elisabeth Gschier und Hannah Suntinger
vom ATG Graz weit übertroffen. Es klappte auch alles
bestens: Der Wettkampf wurde von den Gästen sehr gelobt
und fand ausgezeichneten Anklang. Daher wird schon jetzt
nach einem geeigneten Datum fürs nächste Jahr gesucht.
Nach einigen Unsicherheiten zum Saisonauftakt kehrte
Vinzenz Höck bei der dritten Station des
Kunstturn-Weltcups 2023 auf das Medaillen-Podium zurück. In
Baku erreichte der 27-jährige Grazer auf Rang 3 seine
insgesamt neunte Weltcup-Medaille (jetzt 5x Gold, 2x Silber,
2x Bronze), jedoch seine erste in der jährlich vierteiligen
A-Meeting-Serie: „Ein perfektes Ende sehr intensiver
Wettkampf-Wochen. Richtung EM in einem Monat zeigt es super,
dass ich wieder absolut konkurrenzfähig bin.“
In der Hauptstadt von Aserbaidschan gewann Lokalmatador
Nikita Simonov mit 14.633 Punkten vor dem Iraner Mahdi
Ahmad Kohani (14.500). Höck fehlten mit 14.433 Punkten
zwei Zehntel Schwierigkeitswert auf den Sieger (6.2 zu
6.0), die Ausführungsnote der beiden war identisch. Höck:
„Obwohl ich hier noch nicht mein volles Programm gezeigt
habe (Anm.: auch Höcks schwierigste Kür-Version hat 6.2
Ausgangswert), kann ich wieder an der Spitze mithalten.
Bis zur EM in Antalya werde ich auf den vollen Wert
aufstocken und weiter an den Landungen arbeiten.“ Nachsatz
des Vize-Europameisters 2020: „Jetzt freue ich mich einmal
auf zuhause.“
Jüngste steirische Gymnastinnen dominierten Civitas Nova Cup
Die steirischen Rhythmischen Gymnastinnen kehrten mit 18
Medaillen vom Civitas Nova Cup nach Hause, der am 4.3. in
Wiener Neustadt stattfand. Das Team des ATG mit
Eva Sterkhov, Mira Tormoche, Martha Sinz, Thalia Asker,
Cora Emmer
holte in der jüngsten Altersklasse (8-10 Jahre) die
Goldmedaille. Das Team 2 der GUG mit
Marya Ileana Yaryna, Cataleya Chanel Garside, Carina
Gerstl
landete auf dem dritten Platz.
Im Einzel gab es 4 erste Plätze durch
Sterkhov (Jg 2014) ohne Handgerät und
mit dem Reifen, Tormoche (Jg 2015) ohne
Handgerät und Emmer (Jg 2013-15) mit dem Ball. Weitere 8
Silber- und 4 Bronzemedaillen rundeten das hervorragende
Ergebnis ab.
03. März 2023 - Kunstturnen männlich
Vinzenz Höck Neunter des Katar-Turnweltcups: „Ich habe zu
viel riskiert“
Das Ringe-Finale des Kunstturn-Weltcups in Doha verlief für
Vinzenz Höck nicht nach Plan: „Ich wollte
meine Übung aufstocken, habe aber wahrscheinlich zu viel
riskiert. Das Einturnen hatte sich noch super angefühlt,
doch im Wettkampf bin ich dann ‚verhungert‘. Mir haben heute
die PS gefehlt. Ich bin selbst verwundert, warum mir das
passiert ist.“ Es gewann Olympiasieger Yang Liu aus China
vor dem türkischen Weltmeister Adem Asil. Höck blieb im
ausnahmsweise neun- statt achtköpfigen Finalfeld nur der
letzte Platz.
Höck hatte sich ex aequo mit dem Ukrainer Igor Radivilov
auf dem achten Platz für die Entscheidung qualifiziert,
daher gab es neun Finalisten. Der 26-jährige Grazer kam
als Vorletzter an die Reihe und wollte seine
Übungsschwierigkeit erstmals in dieser Saison von 6.0 auf
6.1 anheben. Das misslang deutlich, am Ende seines nicht
vollständig und auch nicht sauber präsentierten Programms
standen nur 5.2 Schwierigkeits- und 8.366
Ausführungspunkte (Gesamtnote 13.566). Gold (15.366) und
Silber (15.033) wären diesmal für Höck in Normalform außer
Reichweite gewesen, der drittplatzierte Nikita Simonov
(14.800) aus Aserbaidschan allerdings nicht.
Die vierteilige Kunstturn-A-Weltcupserie 2023 wird nach
den Meetings in Cottbus und Doha bereits kommende Woche in
Baku fortgesetzt. Dann folgt in der Woche nach Ostern die
Europameisterschaft in Antalya, bevor Ende April der
A-Weltcup in Kairo abgeschlossen wird. Höck: „Schon in
Baku werde ich wieder angreifen.“
Quelle: ÖFT
26. Februar 2023 - Kunstturnen männlich
Sechster Rang für Vinzenz Höck beim Turnweltcup in Cottbus
Starker Auftakt in die Kunstturn-Weltcupsaison 2023 für
Vinzenz Höck : Der 26-jährige Grazer
erreichte im Ringe-Finale in Cottbus (D) den sechsten Rang.
Es gewann die griechische Ringe-Ausnahmeerscheinung
Elefterios Petrounias (Olympiasieger, mehrfacher Welt- und
Europameister) vor dem Iraner Mahdi Ahmad Kohani und dem
armenischen WM-Vierten Artur Avetisyan. Höck: „Das war ein
guter Auftakt in die neue Saison. Ich habe noch nicht mein
volles Programm geturnt, die Medaille in direkter Konkurrenz
mit drei Weltmeistern nur wegen ein paar Unsicherheiten
verpasst.“
Die Güte des Feldes belegt u.a. die Tatsache, dass die
beiden türkischen Ringe-Weltmeister Adem Asil (2022) und
Ibrahim Colak (2019) diesmal nicht über die Ringe 5 und 8
hinaus kamen. Vinzenz Höck verzichtete zu Saisonbeginn
noch auf seine schwierigste Kür, zeigte 6.0 statt 6.2
Ausgangswert: „Mir war klar, dass es mit 6.0 schwierig mit
dem Podium wird, aber möglich ist. So war es dann auch für
zwei andere, mir gelang die Übung nicht 100%ig sauber.
Beim Kopfkreuz war ich nicht tief genug, einmal nicht ganz
gerade, beim Abgang bin ich nachgehüpft. Doch ich bin in
den letzten Jahren immer schlecht in die Saison gestartet,
diesmal hat es sich gut angefühlt, ich bin daher
zufrieden.“
Die nächsten Weltcups der vierteiligen FIG-A-Serie finden
bereits an den kommenden beiden Wochenenden in Doha und
Baku statt. Mitte April steht schon die
Europameisterschaft in Antalya auf dem Programm. Höck:
„Bei einem der kommenden Weltcups werde ich auf mein
volles Programm aufstocken. Bei der EM möchte ich dann
meine Höchstform erreichen. Für mich ist es ein großer
Vorteil, vor der EM so viele starke Standortbestimmungen
mit allen anderen Assen zu haben, das hilft mir in der
Vorbereitung.“
Seit Jahresbeginn zeigen sich die neun österreichischen
Turnsportverbände und der – ehemalige – Österreichische
Fachverband für Turnen mit seinen Sparten Kunstturnen,
Rhythmische Gymnastik, Trampolinspringen, Sportakrobatik,
Turn 10, Team Turnen und Sportaerobic in einem neuen,
modernen und ansprechenden Erscheinungsbild: „Turnsport
Austria“.
Auf Wunsch des Präsidenten Friedrich Manseder fand unter
der Federführung von Kunstturnerin Jasmin Mader und
Vizepräsidentin Jutta Heger ein bundes- und jahrgangsweit
offener Logo-Entwicklungsprozess statt. Die Community
wurde aktiv involviert, ebenso wie Fachleute im Bereich
Grafik und Design.
Schließlich einigte sich das Präsidium mit Jahresende 2022
auf vorliegendes Ergebnis. Jedes Bundesland ist nun in
Umsetzung und arbeitet damit auch optisch modemer,
bewegter und dynamischer an der Weiterentwicklung des
Turnsports Austria!
04. Januar 2023 - Turnsport Allgemein
Turnsport-Übungsleiterausbildungen 2023 in Graz
Wie bereits angekündigt findet auch heuer wieder eine
Turnsport-Übunsleiterausbildung in Graz statt, durchgeführt
von Turnsport Steiermark als zertifizierte Ausbildung von
Turnsport Austria. Seit dieser Woche sind nun auch die
Anmeldungen dafür freigeschalten! Für das
spartenübergreifende Basismodul kann man sich
hier
anmelden, für die Spezialmodule Gerätturnen
hier
.
Die wichtigsten Detail-Informationen sind hier
zusammengefasst:
Basismodul:
Durchführungsorte:
online oder Allgemeiner Turnverein Graz
(Kastellfeldgasse 6, 8010 Graz)
Zeitplan:
18.-19. Februar 2023, jeweils von 09:00 Uhr bis
19:30 Uhr
20.-25. Februar 2023, jeweils von 09:00 Uhr bis
19:00 Uhr
Kosten:
€ 260,-
Alle Informationen zu den Turnsport Austria
Übungsleiter-Ausbildungen finden sich
hier
.
18. November 2022 - Kunstturnen
Emil Pfurtscheller bester österreichischer Jugend 3-Turner
Die steirischen Turner:innen kehrten mit hervorragenden
Ergebnissen von den Österreichischen Jugendmeisterschaften
im Kunstturnen am 12.11.2022 in Egg (Vbg) zurück. Allen
voran sicherte sich
Emil Pfurtscheller den Sieg in der
Jugendklasse 3 (U13).
Die Steirische Turnerinnen-Delegation ist mit sowohl einem
Jugend-3-Team als auch, erstmals seit langem, einem
Jugend-2-Team angereist. Auch in der Jugend 1 konnten wir
eine Einzelstarterin entsenden. Sehr zur Freude des
Landesturnverbandes konnten Turnerinnen von allen drei
steirischen Vereinen (ATUS Köflach, VGT und ATG) an diesem
Großevent teilnehmen. Die Mädchen haben sich gut
präsentiert und Regina Kovacs (ATG) konnte sich, trotz
eines Sturzes, sogar den 5. Platz in der Jugendstufe 2
sichern. Die Teams platzierten sich als 5. (Jugend 2) und
6. (Jugend 3). Bei den Turnern waren keine Teams am Start.
Quelle: Thomas Hayn & Clara Reithofer
31. Oktober 2022 - Turn10
3x Gold und 3x Silber für die Steiermark bei den
Österreichischen Turn10-Meisterschaften
37 WettkämpferInnen aus sechs steirischen Vereinen (Allg. TV
Graz, ATUS Köflach, ATV Schladming, Kapfenberger Turnverein,
ÖTB Turnverein Judenburg, Turnteam Kindberg) vertraten am
22. und 23. Oktober 2022 die Steiermark im 550
TeilnehmerInnen starken Starterfeld der österreichischen
Meisterschaften Turn10 in Schwaz.
In der Oberstufe AK 17-18 konnte
Lara Tritscher vom ATV Schladming Gold
erringen, in der Basisstufe AK 9-10 Jahre siegte
Alma Sailer ebenso wie
Stephan Sueng in der AK 17-18 (beide
ÖTB Turnverein Judenburg).
Alisa Kager vom ATUS Köflach (AK 11),
Ailine Schelch vom Kapfenberger
Turnverein (AK 16) und
Kerstin Kogler vom ÖTB Turnverein
Judenburg (AK 30-39) erturnten jeweils Silber.
Knapp an den Medaillenrängen vorbei schrammten Luna
Feldhofer (Turnteam Kindberg) Eva Pölzl (Kapfenberger
Turnverein) und Gerlis Kienbacher (ATG). Weitere
zahlreiche Top-Ten-Platzierungen komplettierten das
erfolgreiche Abschneiden der steirischen Turn10-Equipe.
Der Allgemeine Turnverein Graz gewann am 15. Oktober 2022 in
der Sporthalle am See in Hard (Vorarlberg) seinen bereits
16. Gruppen-Staatsmeistertitel in Rhythmischer Gymnastik. Es
war dies der fünfte Titelgewinn in Serie und der 14. Erfolg
seit der Jahrtausendwende. Diesmal fiel der Erfolg besonders
überlegen und überzeugend aus, da die Silbermedaille
ebenfalls an den ATG ging. Die Sportunion Rauris gewann die
Bronzemedaille.
In der Besetzung mit den drei 2021er-Titelverteidigerinnen
Livia Gacic ,
Franziska Herzog und
Julia Meder sowie den Newcomerinnen
Livia Jammernegg und
Rosa Pretterhofer ließ der ATG während
des kompletten Bewerbes keinen Zweifel über seine Dominanz
aufkommen. Beide Küren mit drei Bändern und zwei Bällen
gelangen massiv besser, als jene der Konkurrenz.
ATG-Trainerin Viktoria Chanterie: „Viel Training, gute
Nerven und Durchhaltevermögen haben sich ausgezahlt.“
Für Julia Meder – die RG-Langzeitgröße war im Vorjahr
offiziell verabschiedet worden, jetzt aber doch wieder am
Start – war es bereits der zehnte Titelgewinn in diesem
Bewerb: „Ich hänge doch noch sehr an diesem Sport, daher
war ich gern wieder bereit, mitzumachen, als ich gefragt
wurde. Es war für uns alle aufgrund der eher kurzen
Vorbereitungszeit und der schwierigen Gerätekombination
eine Herausforderung. Daher sind wir sehr zufrieden, dass
wir den Wettkampf so gut und mit viel Ausstrahlung
gemeistert haben, freuen uns riesig über den Titelgewinn.“
Im Rahmen der RG-Elite-Gruppen-Staatsmeisterschaft wurden
in Hard auch die Österreichischen Meisterschaften in den
Nachwuchsklassen sowie im B-Programm ausgetragen.
Insgesamt kamen sieben weitere Titel zur Vergabe, diese
gingen je 2x an die Gastgeberinnen der Vorarlberger
Turnerschaft, an den ATG und die Gymnastiksport-Union
Graz, 1x an die Turn-Gym-Union Salzburg. Medaillen
sicherten sich außerdem der ÖTB Linz, die Sportunion
Rauris, der Tiroler und der Niederösterreichische
Landeskader.
Quelle: ÖFT
03. Oktober 2022 - Kunstturnen
Claus Reithofer neuer Kunstturn-Landesmeister
Am 1.10. fanden in der ATG-Halle in Graz die offenen
steirischen Landesmeisterschaften im Kunstturnen der Männer
und die offenen steirischen Herbstmeisterschaften im
Kunstturnen der Frauen statt - die Landesmeisterschaften der
Turnerinnen wurden bereits im Frühjahr ausgetragen. 88
Turnerinnen und Turner aus vier Bundesländern nutzten die
Wettkampfmöglichkeit als Vorbereitung für die
österreichischen Jugendmeisterschaften am 12.11. in Egg
(Vbg). Den Landesmeistertitel sicherte sich in Abwesenheit
von Vinzenz Höck (beim Weltcup in Szombathely) und Alexander
Benda (Corona) Claus Reithofer . Beste
steirische Turnerin war
Amelie Fuchshofer in der
Juniorinnenstufe.
Drei Sportaerobic-Medaillen in Stockerau für TV Murau
Bei den offenen niederösterreichischen Meisterschaften in
der Sportaerobic in Stockerau konnten die Sportlerinnen des
TV Murau 3 Medaillen gewinnen.
Rebeka Vida gewann Bronze in der Stufe
Basis AG - Jugend IW. Blanka Sarusi wurde
in der Klasse Basis ND - Kinder 1 Zweite unmittelbar vor
Brenda Bárkányi .
02. Oktober 2022 - Kunstturnen männlich
Zum fünften Mal: Ringe-Gold für Vinzenz Höck beim Weltcup in
Ungarn
Exakt zwei Jahre nach seinem ersten Kunstturn-Weltcupsieg
landete Vinzenz Höck am selben Ort in
Szombathely seinen bereits fünften: „Ungarn ist mir
wohlgesinnt“, freute sich der 26-jährige Grazer und betonte:
„Ich habe meine volle Übung gezeigt und sie ist mir super
gelungen. Das stimmt mich positiv für die Weltmeisterschaft
in einem Monat.“ Silber und Bronze des Ungarn-Weltcups an
den Ringen gingen nach Japan: Minori Haruki (2.) und
Soichiro Tanabe (3.) standen neben Höck auf dem
Siegerpodium.
Vinzenz Höck war direkt von seiner Auszeichnung zum
steirischen Sportler des Jahres erst mit Verspätung zum
Ungarn-Weltcup weitergereist. Die Qualifikation am Freitag
hatte er noch verhalten auf Rang 5 absolviert. Im Finale
zeigte Höck dann allerdings seine volle Stärke: „Letzte
Woche in Paris (Silbermedaille, Anm.) hatte ich wegen des
Formaufbaus für die WM noch auf eine Höchstschwierigkeit
verzichtet. Jetzt habe ich erstmals wieder mein komplettes
Programm geturnt, auch die wieder aufgenommene
Balandin-Kombination gelang ohne Probleme.“
Quelle: ÖFT
27. September 2022 - Kunstturnen männlich
Vinzenz Höck gewinnt Silber an den Ringen beim
Kunstturn-Weltcup in Paris
Nach dem zweiten Rang in der Qualifikation bestätigte
Vinzenz Höck im Ringe-Finale des Pariser
Turnweltcups seine Leistung. Der 26-jährige Grazer erreichte
mit 14.700 Punkten Rang 2 hinter dem türkischen
Vizeeuropameister Adem Asil (14.800) und vor dem
US-Amerikaner Donell Whittenburg (14.600): „Ich bin hoch
zufrieden, habe hier zwei Küren an zwei Tagen auf den Punkt
geturnt und die höchste Ausführungsnote erhalten, also am
schönsten von allen geturnt.“
Höck zeigte in der Accor-Arena, der Olympiahalle 2024,
allerdings im Vorbereitungsplan auf die WM noch nicht
seine schwierigste Kür. Diesmal turnte er einen
Ausgangswert von 6.0 Punkten, bei der EM im August waren
es 6.2. Höck: „Daher war das Finale hier umso spannender,
da die meisten eine 6.0-Kür gezeigt hatten. Nur Adem lag
mit 6.3 deutlich voran, hatte dafür in der Präsentation
Abstriche. Ich hatte vor dem Finale kurz überlegt, bereits
jetzt wieder aufzustocken, dann darauf verzichtet. Dafür
hat hier das Kopfkreuz, dessen weniger gute Ausführung
mich in München die EM-Medaille gekostet hatte, hier
ausgezeichnet funktioniert.“
Auch die weiteren österreichischen Turner*innen wussten
beim Turn-Weltcup 2022 in Paris zu überzeugen - unter
anderem der Steirer Alexander Benda ,
den seine ausgezeichnete Küren zum elften Platz am Reck
und zum zwölften am Boden führten.
Quelle: ÖFT
15. September 2022 - Rhythmische Gymnastik
Valentina Domenig-Ozimic bei ihrem WM-Auftakt 2022 in Sofia
In Sofia startete am 14. September die Weltmeisterschaft
2022 der Rhythmischen Gymnastinnen mit den
Einzel-Qualifikations-Bewerben der Handgeräte Reifen und
Ball. Die Steirerin und Österreichs Staatsmeisterin
Valentina Domenig-Ozimic turnte sehr
beherzt und nahm volles Risiko, doch dieses wurde nicht
belohnt. Der 17-jährigen Grazerin unterliefen Fehler in
beiden Küren, die sie insgesamt rund 15 Plätze in der
Halbzeitwertung kosteten. In dieser rangiert Domenig-Ozimic
nach dem ersten ihrer beiden Wettkampftage auf dem 51. Rang.
ÖFT-RG-Sportdirektorin Gabriela Welkow-Jusek: „Valentina
hat ihr Potenzial nicht voll ausgespielt. Zwei Fehler mit
dem Ball, zwei nicht geturnte und eine verwackelte
Schwierigkeit mit dem Reifen bedeuteten in Summe fünf bis
sechs verlorene Punkte (bei einem Total von 49.550 nach
ihren beiden Küren, Anm.). Sie hat im bulgarischen
Fernsehen dennoch sehr positive Kommentare erhalten,
besonders weil ihre Übungen kompositorisch sehr gut
aufgebaut sind. Doch es fehlt ihr einfach noch an
Erfahrung.“
Quelle: ÖFT
23. August 2022 - Kunstturnen männlich
Bilanz der steirischen Turner bei der EM 2022 in München
Vinzenz Höck gelang im Ringe-Finale der
Kunstturn-Europameisterschaft in München leider keine 100%ig
optimale Kür. Der 26-jährigen Grazer beendete den Schwung
zum Kopfkreuz-Handstand etwas zu schräg, beim Abgang
unterlief ihm ein Mini-Nachhüpfer. Das kostete dem
Qualifikations-Dritten, der ansonsten brillierte, leider die
sonst sichere Medaille: „Vor nicht allzu langer Zeit hätte
ich mich über Platz 5 noch gefreut. Heute ist das nicht mehr
so. Auf dieser großen Bühne hatte ich mir mehr erhofft.“
Dennoch steht fest, dass jeder seiner Konkurrenten -
vielleicht mit Ausnahme des langjährigen "Herrn der Ringe"
Elftherious Petronias (GRE), der sich auch den
Europameistertitel sicherte - in Höcks Reichweite liegt.
Bereits zwei Tage zuvor konnte sich das österreichische
Team - angeführt von Alexander Benda ,
der einen hervorragenden Mehrkampf turnte - mit einem 13.
Platz das Team-Ticket für die WM im Herbst in Liverpool
sichern. Noch besser war das österreichische Junioren-Team
mit Nicolas Ivkic : Es platzierte sich
auf Rang 11, so gut wie nie zuvor. Ivkic wurde am Sprung
12. Der Wiener Alfred Schwaiger erreichte das Pferd-Finale
und landete auf dem 6. Platz.
Österreichs Kunstturn-Junioren
Nicolas Ivkic , Gino Vetter und Alfred
Schwaiger lieftern beim Europäischen Olympischen
Jugendfestival (EYOF) nahezu optimal ab: Jeder des Trios kam
in Bankska Bystrica (SVK) sturzfrei durch seine Übungen.
Damit erreichte das österreichische Team das bislang beste
Ergebnis bei einem EYOF. Der Steirer Ivkic landete im
Mehrkampf auf dem 23. Rang, der Vorarlberger Gino Vetter
wurde als bester Österreicher 11. Eine Sensation gelang dem
Wiener Alfred Schwaiger: Er sicherte sich am Seitpferd die
Bronzemedaille. Vetter wurde im Barrenfinale 5.
Alle diese Platzierungen sind die bislang besten
rotweißroten EYOF-Kunstturn-Ergebnisse.
Junioren-Nationaltrainer Kieran Behan: „Ich bin unheimlich
stolz auf die drei Jungs. Aber wir können das sogar noch
besser – das werden wir dann bei der Junioren-EM in drei
Wochen in München beweisen.“ Die
Junioren-Europameisterschaft findet in zwei Wochen statt.
Dabei wird das EYOF-Trio mit David Bickel (V) und Vindent
Lindpointner (OÖ) ergänzt.
25. Juni 2022 - Allgemein
Der LTV trauert um Dietmar Ackerl
Am vergangenen Freitag ist
Dietmar "Didi" Ackerl , der
Österreichische Meister im Trampolinspringen der Jahre 1995,
1996 und 1997, völlig überraschend mit 57 Jahren nach einem
Herz-Kreislauf-Problem beim Mountainbiken verstorben.
Didi Ackerl war einer der ersten Vertreter Österreichs bei
internationalen Großveranstaltungen und erreichte bei der
EM 1989 die Plätze 29 (Einzel) und 14 (Synchron mit
Dietmar Baumann). Er war viele Jahre als Präsident und
insbesondere als Trainer beim Trampolin und Freestyle Club
Graz tätig, unter anderem für die mehrfachen Staatsmeister
Gudrun und Dieter Hayn.
Enge Kontakte hatte er auch über Jahrzehnte zum WAT 20,
für den er bis zuletzt regelmäßig als Trainer bei
Lehrgängen tätig war. Didi Ackerl prägte damit den
Trampolinsport nicht nur in der Steiermark sondern in ganz
Österreich. Er hinterlässt seine Frau Astrid und vier
erwachsene Kinder.
19. Juni 2022 - Kunstturnen, Sportakrobatik & Trampolin
8 Meistertitel, 14 Medaillen: Die Sport Austria Finals in
Graz
Zum 2. Mal fanden die Sport Austria Finals überhaupt statt,
zum 2. Mal in Graz. Auch der Turnsport war mit drei
Staatsmeisterschaften stark vertreten. Im Raiffeisen
Sportpark wurden insgesamt 50 Medaillenentscheidungen
ausgetragen, rund ein Viertel aller Entscheidungen bei den
Sport Austria Finals.
Der Freitag stand im Zeichen der Mehrkampf- und
Teamentscheidungen der Kunstturner:innen. Mit
Titelverteidiger Alexander Benda in der
Elite und Nicolas Ivkic bei den
Junioren hatte die Steiermark zwei heiße Eisen im Feuer,
zudem war es das erklärte Ziel, den Teamstaatsmeistertitel
nach den Siegen 2019 und 2020 und dem zweiten Platz 2021
wieder in die Steiermark zu holen. Benda, der erst kurz
davor von einer Krankheit genesen war, ging allerdings
geschwächt in die Entscheidung und musste sich in einem
hochklassigen, bis zum Schluss spannenden Mehrkampf mit
dem fünften Platz begnügen. Der Titel ging an den
Oberösterreicher Severin Kranzlmüller, der sein Bundesland
auch zum Teamtitel führte. Die Steiermark (mit
Benda, Vinzenz Höck, Ivkic, Claus Reithofer und
Maximilian Chanterie
- alle ATG) landete auf dem Bronzeplatz. Bei den Junioren
verpasste Ivkic nach einem Sturz am letzten Gerät den Sieg
nur knapp und wurde Zweiter.
Die Gerätefinali am Samstag begannen mit einer
Hiobsbotschaft: Ivkic war über Nacht erkrankt und konnte
daher keines der sechs Finali, für die er qualifiziert
war, in Angriff nehmen. Höck wurde
seiner Favoritenrolle an den Ringen gerecht und gewann mit
einer Weltklasseleistung mit deutlichem Abstand. Benda
trat nur an seinem Lieblingsgerät Reck an und verteidigte
seinen Titel äußerst knapp vor dem überraschenden Zweiten
Höck.
Noch vor den Finalbewerben der Kunstturner:innen
absolvierten die Sportakrobat:innen ihre ersten Übungen.
Der Bewerb fand am Sonntag - verschränkt mit
Trampolinspringen - seine Fortsetzung und wieder große
steirische Erfolge. Allen voran, holten sich die
WM-Dritten
Larissa Höfler, Hanna Paic und Paula Pfurtscheller
den Staatsmeistertitel im Trio, gefolgt von ihren Grazer
Vereinskolleginnen Hannah Adler, Jana Pfund und Finja
Fischer. Weitere Siege erreichten bei den Juniorinnen
Lorena Prajnkovic, Lilien Eckert und Victoria
Domenig-Ozimic
, Tobias Arbesleitner (Junioren Mixed
Paar; mit der Kärntnerin Kailani Friedrich),
Jolina Lohr und Tyra Eckert (Jugend 1
Paar),
Coco-Love Kaska, Emilia Fink und Nina Paic
(Jugend 2 Trio) sowie
Maya Pazolt und Orfeo Della Pietra
(Jugend 2 Mixed). Sämtliche Akrobat:innen starteten für
den ATG.
Auch die Medaillenausbeute der Trampolinspringer:innen
kann sich sehen lassen: In der Jugendklasse 1 der Mädchen
wurde Iris Glaeser (KiTuSa) Zweite vor
Alexandra Hayn (TFCG).
Evelyn Glaeser (KiTuSa) gewann in der
Jugendklasse 2 ebenso Silber vor ihrer Schwester
Marlene Glaeser (KiTuSa).
Marie Thier (Juniorinnen; KiTuSa),
Manuel Hayn (Jugendklasse 1; TFCG) und
Lennox Zechner (Jugend 2; KiTuSa)
sorgten für weitere Bronzemedaillen.
Die Europameisterschaft der Rhythmischen Gymnastinnen in Tel
Aviv (Israel) verlief für Österreichs
Valentina Domenig-Ozimic gut, aber nicht
nach Wunsch. Die 17-jährige Grazerin erreichte im
83-köpfigen Feld den 51. Rang. Es gelangen ihr dabei nur
zwei der vier Küren nach Wunsch. Das Hauptziel erreichte
Österreichs Staatsmeisterin jedoch klar: die Qualifikation
auf einem der 38 Europa-Nationen-Quotenplätze für die
Weltmeisterschaft Mitte September in Sofia.
Domenig-Ozimic begann die EM mit Reifen (25.350 Punkte)
und Ball (25.700) ausgezeichnet, musste mit dem Band
allerdings mehrere Fehler in Kauf nehmen (nur 21.600). Zum
Schluss mit den Keulen gelang erneut eine ansprechende,
wenn auch nicht makellose Vorstellung (24.500): „Nach
meinem doppelten Bänderriss im Sprunggelenk vor sechs
Wochen ging es zuletzt wieder bergauf, doch ich konnte
noch nicht alle Risikoelemente turnen. Da ich als
17-jährige erstmals gegen die gesamte Europaspitze
angetreten bin, sehe ich die Platzierung alles in allem
positiv.“
„Natürlich bin ich nicht 100%ig zufrieden und ärgere mich
über die Fehler“, ergänzte Valentina Domenig-Ozimic nach
ihrem Wettkampf: „Ich kann es kaum abwarten, an meinen
Übungen weiter hart zu arbeiten und mich zu steigern.
Insgesamt war es dennoch eine tolle Erfahrung und ich habe
den Wettkampf genossen.“
ÖFT-Gymnastik-Sportdirektorin Gabriela Welkow-Jusek: „Wir
haben bereits begonnen, die Übungen zu analysieren. Bis in
den Juli hat Valentina jetzt Zeit, ihren Fuß auszuheilen
und die Muskulatur wieder optimal aufzubauen. Danach gilt
es, mehr Stabilität in ihr Programm zu bringen. Diese EM
war für Valentina ein großer Schritt nach vorne. Natürlich
war der Schritt bei Weitem noch nicht groß genug.
Valentina hatte beim Bandauftritt auch etwas Pech mit der
Luftfeuchtigkeit und der Klimaanlage.“
Vorjahressieger Vinzenz Höck erreichte
beim Kunstturn-Weltcup in Osijek (Kroatien) an den Ringen
heuer den sechsten Rang. Dennoch überwog beim 26-jährigen
Grazer nach einer bislang durchwachsenen Saison am Ende das
Positive: „Es war das erste Mal, dass ich meine neue
6.2-Ausgangswert-Übung im Wettkampf gezeigt habe – und es
hat sich richtig gut angefühlt. Ich merke, dass die Kraft
wieder zurück kommt.“
Die Ringe-Entscheidung erwies sich als erwartet
hochkarätig, mit den höchsten Wertungen aller Geräte
dieses Osijek-Weltcups. Es gewann der Türke Asil Adem
(14.900) vor dem Brasilianer Caio Souza (14.733), Nikita
Simonov aus Aserbaidschan (14.622) und dem türkischen
Ex-Weltmeister Ibrahim Colak (ebenso 14.633). Es folgte
der Ex-Olympiadritte Igor Radivilov aus der Ukraine
(14.400), mit dem Vinzenz Höck die Wertung teilte, jedoch
wegen der höheren Schwierigkeit (d.h. der schwächeren
Ausführung) einen Platz dahinter gereiht wurde. Ian
Lasic-Ellis aus den USA wurde Siebenter, der Ungar Benedek
Tomcsanyi schloss das Finale ab.
Höck verpatze die Landung seines Abgangs, ebenso erhielt
er beim neuen Kopfkreuz einen Zeitpenalty aufgebrummt.
Ohne diese Fehler wäre der Heeressportler ganz vorne
gelegen: „Ich muss zugeben, dass ich nach der
Qualifikation wegen des großen Rückstands etwas geknickt
war. Beim Final-Abgang habe ich nicht aus der Quali
gelernt und mich wieder überraschen lassen. Mit dem Rest
der Übung, vor allem mit Balandin und Stemme-Petrus bin
ich jedoch sehr zufrieden.
ÖFT-Kunstturner-Sportdirektor Fabian Leimlehner: „Vinzenz
hat heute erstmals seine neue Kür im Wettkampf gezeigt.
Nach einem etwas turbulenten Einstieg in die Saison ist er
nun wieder in bester Form angekommen. Jetzt gilt es für
ihn, noch Kleinigkeiten zu verbessern, dann geht es
platzierungsmäßig wieder ganz nach oben.“
Vom 10. bis 12. Juni fanden im Bundesleistungszentrum in
Wien die Österreichischen Jugendmeisterschaften 2022 der
Rhythmischen Gymnastik statt. 82 Mädchen zwischen 9 und 12
Jahren waren bei ihrem Jahres-Höhepunkt mit Feuereifer bei
der Sache. Die Grazer Goldmedaillen-Gewinnerinnen heißen
Sophia Nowak (3x Gold - Mehrkampf Jugend
2, Finale Reifen und Finale Keulen) und
Erika Ivanova (1x Gold - Mehrkampf Jugend
3).
Die Medaillen verteilten sich auf zehn Vereine und
Trainingszentren aus sieben Bundesländern. Drei Tage lang
folgte einem faszinierenden kleinen Kür-Kunstwerk das
nächste. Schon bei den Jüngsten in der U11 wird in der
Rhythmischen Gymnastik neben dem sportlichen Können großer
Wert auf die Präsentation gelegt. Die mit viel Liebe und
Kreativität gestalteten Trikots und die Musikauswahl
wurden in Wiener Neustadt ebenso bestaunt, wie die
Darbietungen mit Reifen, Seil, Ball, Keulen und ohne
Handgerät.
Quelle: ÖFT
02. Juni 2022 - Allgemein
ATG wieder bester Turnverein Österreichs - VGT auf Platz 16
Der ÖFT vergibt jedes Jahr unter seinen 450
Mitgliedsvereinen das Turnverein-Gütesiegel und verfasst
dabei eine Punkterangliste. Seit Jahren wird diese Rangliste
vom Allgemeinen Turnverein angeführt, so auch dieses Jahr.
Der ATG hat beinahe 2.500 Mitglieder, denen er breit
aufgestellte Freizeit-/Hobbysport-Möglichkeiten bietet.
Außerdem ist er in allen drei olympischen Kernsportarten
und Grundsportarten sehr erfolgreich - in der
Leichtathletik ebenso wie im Schwimmen und in mehreren
Turnverbandssparten. So gehört an der Leistungsspitze
Kunstturn-Weltcupsieger Vinzenz Höck ebenso dem ATG an wie
bspw. Österreichs aktuell beste Rhythmische Gymnastin
Valentina Domenig-Ozimic oder die WM-bronzenen
Sportakrobatinnen Larissa Höfler, Hanna Paic und Paula
Pfurtscheller.
Als zweiter steirischer Vertreter unter den vom ÖFT
veröffentlichten Top20 befindet sich der Verein Grazer
Turnerschaft (VGT), der sich auf Platz 16 verbessern
konnte.
31. Mai 2022 - Sportaerobic
Bronzemedaille für die Steiermark bei der Sportaerobic-ÖM in
Linz
Am 29. Mai 2022 fanden in Linz die 23. Österreichischen
Staatsmeisterschaften der Sportaerobic statt, bei der auch
der Turnverein Murau mit zwei Sportlerinnen vertreten war.
In der Kategorie Nachwuchs-Talente-Cup belegte
Mira Horváth den 3. Platz in einem
Starterfeld von 18 Athletinnen.
Rebeka Vida belegte den 4. Platz in der
Kategorie Jugend 1B (2008-2010).
Csilla Esküdt, Landesfachwartin der Sportaerobic,
berichtet stolz: "Beide haben eine hervorragende Leistung
erbracht. Sie haben dieses gute Ergebnis durch harte
Arbeit und Ehrlichkeit erreicht." Der nächste Wettbewerb
für die Steirer:innen findet am 2. Juli 2022 in Tirol
statt, wo der Turnverein Murau hofft, mit mehr
Athlet:innen in einer Vielzahl an Kategorien antreten zu
können.
31. Mai 2022 - Kunstturnen
Verlängertes Kunstturnwochenende mit LM der Tui und einem
Frühlingsbewerb der Tu
Die heurigen Offenen Steirischen Meisterschaften der
Kunstturnerinnen konnten mit einer hohen Teilnehmerzahl und
wieder einigen Zuschauer:innen punkten. Ursprünglich war nur
ein Wettkampftag (Donnerstag, 26.5.) geplant, aber aufgrund
der großen Teilnehmerzahl wurde die Meisterschaft auf einen
2. Tag (Samstag 28.5.) verlängert. Unter den 118 Meldungen
allein bei den Kunstturnerinnen befanden sich 39 steirische
Turnerinnen. Am Donnerstag fanden Wettkämpfe der Elite,
Juniorinnen, Allgemeinen Klassen und Jugendstufen statt.
Anna Menzel konnte sich erstmals als
Steirische Meisterin vor Vereinskollegin
Johanna Kolmayr (beide ATG) durchsetzen.
Auch die jüngeren Turnerinnen zeigten einen guten Wettkampf
und erbrachten zufriedenstellende Ergebnisse.
Ab Mittag, fand parallel zu den Sterischen Meisterschaften
der Mädchen, die Frühlingsmeisterschaft der Kunstturner
statt, bei der 27 Burschen ihr Können zeigten. Dort ging
der Sieg an Martin Miggitsch aus Kärnten, vor Maximilian
Chanterie und Claus Reithofer. Als Gast nahm der
französische Erasmus-Student Noah Sapin, der sich kurz
davor entschlossen hatte mitzumachen, teil. Die Ergebnisse
der jüngeren Turner können sich ebenfalls sehen lassen.
Am Samstag wurde abschließend dann der Wettkampf der
Grundlagenstufen veranstaltet, der auch für unsere
Steirerinnen sehr gut verlief. Erwähnenswert ist außerdem,
dass diese Meisterschaften auf dem neu- angeschafften
Wettkampfboden geturnt werden konnten. Der blieb bis
Sonntag aufgebaut und so hatten die steirischen Turner und
Turnerinnen die Möglichkeit darauf zu trainieren.
Vinzenz Höck beendete das zur „World
Challenge Cup“-Serie zählende Bulgarien-Meeting auf Platz 4
an den Ringen. Höck hat sein Programm für die neue Saison
umgestellt und sieht sich auf einem guten Weg, bis zur EM im
August seine Hochform zu erreichen.
Vinzenz Höck (14.450 Punkte) musste sich beim ersten World
Challenge Cup seit Herbst 2020, bei dem er antrat und ihn
– nach vier Siegen in Serie – nicht für sich entschied,
diesmal Nikita Simonov (AZE, 14.750), Courtney Tulloch
(GBR, 14.650) und Newcomer Yunus Gundogdu (TUR, 14.600)
geschlagen geben. Doch der 26-jährige Grazer nahm es
gelassen: „Man kann nicht immer eine Medaille gewinnen“.
ÖFT-Kunstturner-Sportdirektor Fabian Leimlehner: „Mit den
beiden in Varna gezeigten Übungen liegt Vinzenz voll im
Plan Richtung EM im August in München. Das Ziel war, den
E-Wert stabil auf ein hohes Niveau zubekommen. Mit 8,800
und 8,750 ist das Vinzenz super gelungen. Sein neues
Element – Stemme zum Kopfkreuz – ist schon stabil, kann
aber in Bezug auf Winkelabweichung und Haltedauer sicher
noch verbessert werden. Zusätzlich wird das Element
Balandin seine Übung auf die gewünschten 6.2 Punkte heben.
Gelingt ihm das mit dieser Ausführung, wird Vinzenz bei
der EM um Gold mitkämpfen.“
Dafür, dass man sich nun endlich wieder spannende
Entscheidungen erwartet hatte, verliefen die
Staatsmeisterschaften in Rhythmischer Gymnastik unerwartet.
Denn nach 19 Jahren eindeutiger Dominanzen – zuerst Caroline
Weber, danach Nicol Ruprecht – folgte am 21./22. Mai 2022 in
Graz nun die nächste Gymnastin, die alles gewann, was es zu
gewinnen gab:
Valentina Domenig-Ozimic freute sich über
6x Gold – im Mehrkampf, mit den vier Handgeräten und mit dem
steirischen Team.
Ob dies der Beginn der nächsten Ära einer
Ausnahmesportlerin ist, wird sich weisen. Die 17-jährige
Grazerin Domenig-Ozimic freute sich jedenfalls im Hier und
Jetzt: „Im Finale mit dem Band war es am Ende noch sehr
knapp. Ich konnte zuerst fast gar nicht glauben, dass es
sich doch noch ausgegangen ist. Nach zwei schweren
Wettkampftagen war ich fast am Ende meiner Kräfte, bin
jetzt umso glücklicher. Ein herzliches Dankeschön an alle,
die mich auf meinem Weg unterstützen“.
Weitere Elite-Medaillen in den Einzelgeräte-Entscheidungen
am Sonntag sicherten sich die Steirerinnen
Franziska Herzog (Mehrkampfzweite und
2x Final-Silber) und Livia Gacic (1x
Bronze).
ÖFT-Präsident Prof. Friedrich Manseder streut der nächsten
Generation jedenfalls Rosen: „Nach dem Rücktritt von Nicol
Ruprecht hatte ich befürchtet, dass wir international in
ein längeres Wellental geraten würden. Doch was ich hier
in Graz schon ein Jahr später bestaunen durfte, stimmt
mich sehr positiv. Ich bin jetzt sicher, dass sich unsere
Asse bald wieder bei den Welt- und Europameisterschaften
für die Final-Entscheidungen qualifizieren werden. Bis
dahin liegt noch viel hartes Training vor den
Sportlerinnen, doch es kann sehr hoch hinauf gehen.“
Plätze 6 und 7 für Österreich beim Sportakrobatik-Weltcup in
Portugal
In Maia (nahe Porto) fand vom 13. bis 15. Mai der erste
Weltcup 2022 der Sportakrobatik statt. Nach ihrer immens
überraschenden WM-Bronzemedaille vor zwei Monaten erreichten
die Grazerinnen Larissa Höfler ,
Hanna Paic und
Paula Pfurtscheller erneut das Finale. Im
Top-8-Feld gelang ihnen diesmal der sechste Platz.
Direkt dahinter folgten Svenja Maglock, Lena Ulrich und
Jimena Wagensonner aus Krems. Dieses Trio feierte in Maia
somit sein sehr starkes internationales Elite-Debüt auf
Platz 7. Es gewann Belgien vor der Ukraine, Australien,
Portugal, den USA und zweimal Österreich. Auf Rang 8
folgte eine zweite portugiesische Formation.
Insgesamt beteiligten sich 21 Nationen aus fünf
Kontinenten an diesem Sportakrobatik-Weltcup und den im
selben Rahmen ausgetragenen Nachwuchs-Wettkämpfen.
ÖFT-Bundesreferentin Theresa Longin: „Unsere WM-Dritten
erreichten nahezu dieselbe Wertung wie im optimal
gelungenen WM-Finale, die Konkurrenz turnte diesmal jedoch
mit hoher Schwierigkeit sauber durch. Insgesamt schnitten
wir in Maia sehr erfreulich ab.“
Ein weiteres Kremser Elite-Trio feierte in dieser
Besetzung ein gelungenes Weltcup-Debüt: Katharina Heiss,
Elina Kellner und Emily Schramek klassierte sich auf Platz
12. In den Nachwuchsklassen gelangen sechs der acht
österreichischen Paaren und Trios – in Wettkämpfen mit
tlw. bis zu 60 Gegner – Finaleinzüge. Über Rang 4 und
somit die beste Platzierung freute sich das Grazer
Juniorinnen-Trio Hannah Adler ,
Finja Fischer und
Jana Pfund .
Nach einer 2-jährigen coronabedingten Wettkampfpause,
Veranstaltungsverboten … waren Motivation und Begeisterung
bei allen riesengroß und freuten sich die Teilnehmer*innen,
wieder zur „alten Normalität“ zurückzukehren. Ein
erfolgreicher und unfallfreier Wettkampf ging am 07. Mai
2022 in Kindberg über die Bühne, wofür ich allen, die an der
ausgezeichneten Organisation dieser
Turn10-Landesmeisterschaft mitgewirkt haben, herzlich danken
möchte.
Wir konnten hervorragende Übungen der insgesamt 48
Mannschaften und 16 Einzelstarter*innen in Basis- und
Oberstufe unserer teilnehmenden Vereine „Turnteam
Kindberg, ATV Schladming, SSV Seebacher, ATG, ÖTB
Judenburg, TSV „Eiche Neumark“, Turnverein Leibnitz, VGT,
Sportunion Leoben, ATUS Köflach“ bestaunen. Dafür ein
großes Dankeschön und höchste Anerkennung an alle Aktiven
und ihre Betreuer*innen, die in den Vereinen während der
Corona-Krise bewundernswertes Durchhaltevermögen gezeigt
haben, sowie an die Wertungsrichter*innen und das
Berechnungsteam für den reibungslosen zügigen Ablauf
dieser Meisterschaft.
Ein Zeichen wurde bei dieser Meisterschaft für die
Inklusion gesetzt. So präsentierte Georg Almer mit
Downsyndrom vom ATUS Köflach sehenswerte Übungen. Ein
großes Lob ergeht an den ausrichtenden Verein, an das
Turnteam Kindberg mit Obfrau Bibiana Feldhofer und StV.
Georg Jiga mit Team. Sie haben hervorragende Arbeit
geleistet und alles darangesetzt, den Turnerinnen und
Turnern und uns allen optimale Bedingungen zu bieten.
Die Landesmeistertitel mit der höchsten Punkteanzahl
wurden vergeben an:
Basis Jugend m: Leopold Fischer (SSV Seebacher) mit
94,750 Punkten
Basis Jugend m Inklusion: Georg Almer (ATUS
Köflach-Turnen) mit 23,500 Punkten
Basis EW w: Celina Hinterhofer (TSV "Eiche" Neumarkt)
mit 87,750 Punkten
Basis EW m: Emil Langmaier (TSV "Eiche" Neumarkt) mit
92,500 Punkten
Oberstufe Jugend w: Lilian Lamperter (ATUS
Köflach-Turnen) mit 96,250 Punkten
Oberstufe EW m: Dominik Winkler (ÖTB TV Judenburg 1864)
mit 89,250 Punkten
Jetzt werden die Quotenplätze für eine Teilnahme an der
Österreichischen Meisterschaft im Oktober vergeben, denn
nur die Besten aus der Steiermark qualifizieren sich für
eine Teilnahme. Als Ehrengäste durften wir Bürgermeister
Christian Sander aus Kindberg und Vize-Präsident Jörg
Christandl vom Landesturnverband begrüßen.
Autorin: Karin Konrad-Krauthackl
10. Mai 2022 - Rhythmische Gymnastik
2x international gleichzeitig: ATG-Cup und GUG-Cup
Rhythmische Gymnastik in Graz
Am 7. Mai 2022 fanden in Graz gleich zwei internationale
Meetings mit insgesamt 223 Rhythmischen Gymnastinnen aus
acht Nationen sowie 16 österreichischen Vereinen aus sechs
Bundesländern statt. Wobei beide Wettkämpfe zahlenmäßig fast
identisch groß waren: Beim ATG-Cup finden sich 115
Gymnastinnen, beim GUG-Cup 108 Gymnastinnen in der
Ergebnisliste.
Die acht teilnehmenden Nationen wiesen eine
Überschneidungsmenge von vier auf, die bei beiden Meetings
mitmachten. Drei heimische Vereine hatten sich auf "mit
unterschiedlichen Mädchen da wie dort dabei" verteilt.
Wobei sich ein größerer Teil der österreichischen
Kadergymnastinnen aller Altersklassen für die Teilnahme
beim Allgemeinen Turnverein Graz entscheiden hatte, der
von der Gymnastiksport-Union Graz veranstaltete Wettkampf
allerdings ebenso mit Medaillen-Kandidatinnen für die
Österreichischen Meisterschaften aufwartete.
Weitere 61 Gymnastinnen aus drei österreichischen
Bundesländern beteiligten sich gleichzeitig zum
Graz-Doppelpack an den offenen Vorarlberger
Meisterschaften in Götzis. Womit sich insgesamt nahezu die
komplette rot-weiß-rote RG-Einzel-Spitzenszene aus allen
neun Bundesländern am 7. Mai 2022 im Wettkampfeinsatz
befand.
Österreichs Kunstturn-Junioren zeigten beim internationalen
"Juniors Team Cup" in Berlin erneut auf: Im Feld aus 28
Teams aus 18 Ländern beim in Eigendefinition "größten
Nachwuchsturnier der Welt" gelang Nicolas Ivkic (ATG),
Matteo Fraisl, Gino Vetter und David Bickel (alle
Vorarlberg) der starke siebente Teamrang, noch vor
Topnationen wie Großbritannien und Ungarn. Sollte diese Form
bis zur Junioren-EM im August in München anhalten, ist ein
deutlicher Qualitätssprung möglich. In den Einzelbewerben
gewann Ivkic am Sprung die Bronzemedaille.
Insgesamt gewannen die österreichischen Turner sieben
Medaillen, davon fünf durch Gino Vetter (in einer jüngeren
Altersklasse als Ivkic).
02. April 2022 - Kunstturnen & Rhythmische Gymnastik
Nicolas Ivkic gewinnt Hanspeter-Demetz-Memorial
Nicolas Ivkic dominierte den
Kunstturnbewerb der Burschen beim Hanspeter-Demetz-Memorial
am 2. April in Innsbruck. Mit starken 77,3 Punkten - nahezu
drei Punkte Vorsprung auf den zweitplatzierten Vorarlberger
Gino Vetter - ließ er die Konkurrenz hinter sich. Er bekam
auf fünf von sechs Geräten die höchste Wertung.
Beim Hanspeter-Demetz-Memorial treten
Nachwuchssportler:innen in den Sparten Kunstturnen
(Burschen und Mädchen) und der Rhythmischen Gymnastik
gemeinsam an. Das steirische Team landete - ohne Ivkic,
der für das Team des ASVÖ startete - auf dem zehnten
Platz. Viktorya da Silva wurde als
beste steirische Rhythmische Gymnastin 8.,
Amelie Fuchshofer als beste Turnerin
20."
02. April 2022 - Kunstturnen männlich
Vinzenz Höck Achter des Turnweltcups in Baku
Das Ringe-Finale des Turnweltcups in Baku lief für
Vinzenz Höck nicht nach Wunsch: Die von
ihm erstmals – jedoch noch nicht gut – gezeigte Verbindung,
„Stemme-Kopfkreuz“, kostete mindestens sechs Zehntelpunkte.
Trotz gegenüber der Qualifikation (Platz 7) um 0.2 erhöhter
Schwierigkeit, blieb deshalb für den 26-jährigen Grazer in
der Entscheidung nur der achte Platz (14.066 Punkte). Es
gewann Italiens aktueller WM-/EM-Dritter Salvatore Maresca
(14.800) vor dem türkischen 2019-Weltmeister Ibrahim Colak
(14.766) und Aserbaidschans Lokalmatador Nikita Simonov
(14.500).
Vinzenz Höck selbst trug es mit Fassung: „Nach dem
Vorkampf wusste ich, dass es mit einem 5.9er-Ausgangswert
schwierig wird, eine Medaille zu gewinnen. Aus diesem
Grund haben Petr (Koudela, Nationaltrainer, Anm.) und ich
uns dazu entschlossen, das Risiko einzugehen und einen
neuen Teil in die Übung einzubauen. Stemme-Kopfkreuz habe
ich zum ersten Mal im Wettkampf gezeigt, konnte nicht ganz
die Balance finden, das hat Unruhe in die weitere Übung
gebracht. Es ist immer ein längerer Prozess, neue Elemente
im Wettkampf abzugsfrei zu bekommen. Heute war das dazu
mein erster Schritt Richtung EM im Sommer und WM im
Herbst.“
ÖFT-Kunstturner-Sportdirektor Fabian Leimlehner erläutert:
„Vinzenz stockt sein Programm weiter auf. Er spürt
allerdings noch die Nachwirkungen seiner
Corona-Erkrankung. Die kraftraubende Balandin-Kombination
zu Beginn lässt er deshalb derzeit aus, das neu
erarbeitete Kopfkreuz hat er erstmals im Ernstfall
getestet. Es gelang leider noch nicht gut: Vinzenz war zu
hoch, zu schräg und hielt es nicht lange genug. Das waren
mindestens sechs Zehntel Abzug. Sobald er alles sauber
schafft, turnt er besser denn je und ist ganz vorne
dabei.“
Vinzenz Höck erreicht das Turn-Weltcup-Finale in Baku
Beim vierten und letzten Kunstturn-Weltcup des Jahres fand
Vinzenz Höck in Baku wieder dorthin
zurück, wo man ihn gewohnt war und ist: In das
Top-8-Gerätefinale an den Ringen. Nachdem der 26-jährige
Grazer die Meetings in Cottbus und Doha wegen einer
Corona-Infektion verpasst hatte, turnte er vor zwei Wochen
in Kairo noch nicht gut genug. Nun lief es auf Rang 7 der
Qualifikation zwar ebenfalls nicht nach Wunsch, jedoch schon
deutlich besser: „Ich hoffe, dass ich dann am Samstag im
Finale zeigen kann, was wirklich in mir steckt.“
Vinzenz Höck präsentierte am Donnerstag in Baku noch nicht
sein schwierigstes Programm (5.9 Punkte Ausgangswert
gegenüber 6.2 beim fünften WM-Platz im Oktober 2021), kam
etwas ins ungewollte Pendeln und verzeichnete bei der
Landung des Abgangs einen Nachhüpfer. Das bedeutete 14.233
Punkte. Vorkampfbester war Italiens 2021-WM-Dritter
Salvatore Maresca (14.800) vor dem türkischen
2019-Weltmeister Ibrahim Colak (14.666) und dessen
Olympia-siebentem Landsmann Adem Asil (14.633). Auf Platz
4 überraschte der vietnamesische Newcomer Van Khanh Phong
Nguyen (14.400).
„Meine Übung war souverän ohne größere Schwierigkeiten
durch, die kleinen Feinheiten fehlten jedoch noch“,
resümierte Vinzenz Höck nach dem Vorkampfende: „In der
ersten Hälfte bin ich z.B. wieder relativ viel
geschwungen, das sollte nicht passieren – und ich hoffe,
dass es mir im Finale gelingt, möglichst viele dieser
kleinen Fehler auszumerzen. Mein vorrangiges Ziel hier in
Aserbaidschan war es jedoch, genügend Weltcuppunkte zu
holen, um meine WM-Teilnahme im Herbst abzusichern. Das
ist mir zum Glück gelungen.“
Mit dem Beginn des neuen Olympiazyklus stellt der
Weltturnverband FIG nun sein WM-Reglement um, damit die
Teilnehmerfelder reduziert und die bisherigen über mehrere
Tage laufenden Mammut-Qualifikations-Wettkämpfe abgekürzt
werden. Ab nun darf nicht mehr jedes Land Teilnehmer*innen
zur Kunstturn-Weltmeisterschaft entsenden, sondern man
muss sich über den Weltcup oder die kontinentalen
Meisterschaften dafür qualifizieren.
Auch wenn dieses Reglement den Weltcup rückbezüglich
rechnet (man also erst nach der EM und den weiteren
Kontinent-Meisterschaften weiß, wer sich schließlich über
den Weltcup qualifiziert hat), wird es sich für Höck über
diesen Weltcup-Weg ausgehen. Entsprechende Chancen hat
ebenso noch Xheni Dyrmishi am Pauschenpferd, der seine
Qualifikation in Baku am Freitag bestreitet.
Die ÖFT-Auswahl beeindruckte beim traditionsreichen
DTB-Pokal in Stuttgart auf ganzer Linie. Das Team sicherte
sich Platz 5 hinter den USA, Deutschland, Italien und
Frankreich - aber noch vor Großbritannien, Spanien,
Finnland, Niederlanden, Israel und Belgien. Einen
wesentlichen Beitrag daran hatte
Nicolas Ivkic (ATG), der zudem am Boden
die Bronzemedaille gewann. Eine weitere Bronzemedaille
sicherte sich der Wiener Alfred Schwaiger am Barren.
Der fünfte Platz von David Bickel (V), Nicolas Ivkic (St),
Vincent Lindpointner (OÖ), Alfi Schwaiger (W) und Gino
Vetter (V) - sie wurden von Junioren-Nationaltrainer
Kieran Beran und Vorarlbergs Landestrainer Michael
Fussenegger gecoacht - war "absolut professionell und
grandios", so ÖFT-Kunstturner-Sportdirektor Fabian
Leimlehner, "so wünsche ich mir den Start in die so
wichtige Junioren-EM-Saison. Das Quintett hat nicht nur
einen super motivierten Team-Spirit gezeigt, sondern
konnte auch mit der Nervosität, die eine große Bühne mit
einem Top-Starterfeld mit sich bringt, hervorragend
umgehen. Die Zielsetzung wurde zur Gänze erfüllt. Ein
großes Lob gilt Kieran, der als Junioren-Cheftrainer
gezeigt hat, was er drauf hat. Ein weiterer großer Schritt
in Richtung Professionalisierung des österreichischen
Turnsports."
Alles in allem ein erstklassiger
Junioren-Wettkampf-Auftakt, der bei der
Europameisterschaft im August in München seinen Höhepunkt
finden soll. Nicht ganz so gut lief es hingegen für
Österreichs Elite-Team: In bei weitem nicht bester
Besetzung (Vinzenz Höck und Xheni Dyrmishi gleichzeitig
beim Kairo-Weltcup, Alexander Benda nach Verletzung noch
nicht wieder wettkampf-fit) erturnten Manuel Arnold,
Severin Kranzlmüller, Jakob Lindlbauer, Askhab Matiev und
Ricardo Rudy mit keineswegs optimaler Leistung auf Platz
11 unter den zwölf Mannschaften.
18. März 2022 - Kunstturnen männlich
Vinzenz Höck knapp an Finale des Turnweltcups in Kairo
vorbei
Kurz nach seiner Corona-Erkrankung (die seine ersten beiden
Weltcup-Starts in Cottbus und Doha verhinderte) lief es für
Vinzenz Höck beim Weltpokal in Kairo
nicht nach Wunsch. Der vorjährige WM-Fünfte und
World-Challenge-Cup-Gesamtsieger zeigte an den Ringen eine
für ihn schwache Kür, landete mit 14.000 Punkten auf dem
zehnten Rang. Die besten Acht qualifizierten sich für das
Finale. Höck: „Der Start ins neue Jahr ist nicht nach Plan
verlaufen.“
Der 26-jährige in Innsbruck lebende Grazer zeigte in der
ägyptischen Hauptstadt noch nicht sein schwierigstes
Programm (Ausgangswert 5.9 statt 6.2 Punkte), kam während
seiner Übung etwas ins Pendeln: „Das war schon ärgerlich,
kostete auch zusätzlich Kraft – eine schlechte
Kombination.“ Bei einem Nachhüpfer beim Abgang verlor er
weitere wertvolle Punkte, am Ende fehlte ein Zehntel auf
den Finaleinzug.
An der Spitze reihten sich die bekannten Größen:
2019-Weltmeister Ibrahim Colak (den Höck 2021 mehrfach,
z.B. bei der WM geschlagen hatte) erhielt 14.766 als
Wertung, gefolgt vom Armenier Vahagn Davtyan (14.733) und
Italiens 2021-WM- und EM-Dritten Salvatore Maresca
(14.600).
Höck: „Ich startete mit einem Monat Verspätung in die
Saison, wusste um die Stärke der Konkurrenz und dass meine
Form noch nicht ist, wie sie sein sollte. Trotzdem habe
ich alles gegeben, um eine gute Platzierung zu erreichen
und Weltcup-Punkte zu sammeln. Das verfehlte Finale tut
natürlich weh, aber ich sehe es als Ansporn, fleißig
weiter zu arbeiten, um beim nächsten Mal wieder vorne
dabei zu sein.“
Erstes Sportakrobatik-WM-Edelmetall für Österreich:
Larissa Höfler ,
Hanna Paic und
Paula Pfurtscheller gewannen im
Balance-Finale der Weltmeisterschaft in Baku mit einer
perfekt gelungenen Kür die Bronzemedaille hinter den Trios
aus den USA (1.) und aus Belgien (2.). Die drei Grazerinnen,
als Sechste für die Top-6-Entscheidung qualifiziert, wuchsen
in der Entscheidung über sich hinaus. So konnten sie
Australien (4.), Georgien (5.) und Portugal (6.) noch hinter
sich lassen.
Hanna Paic stellvertretend für ihre Kolleginnen: „Wir
können es noch gar nicht realisieren. Unser Ziel für die
WM war, sauber zu turnen. Schon die Final-Qualifikation
war ein Riesenerfolg. Das jetzt ist unglaublich.“
ATG-Graz-Trainerin Hannah Suntinger: „Wir sind einfach
sprachlos. Sensationell, was die Mädels hier geleistet
haben. Sie konnten ihre Professionalität bewahren und
haben eine Wahnsinns-Performance hingelegt.“ Österreichs
portugiesische Nationaltrainerin Leonor Vareta: „Unser
Trio hat im direkten Kontakt mit den Besten erstklassig
geturnt, eine erstklassige Wertung erhalten und ist jetzt
Weltklasse.“
Nationaltrainerin Leonor Vareta weiter: „Mir fehlen die
Worte zu dem, was hier passiert ist. Als Zweite am Start,
waren wir zuerst glücklich über unseren Wertungsrekord.
Als sich dann der Wettkampf entwickelt hat, war die
Medaille plötzlich eine realistische Möglichkeit. Als zum
Schluss sogar die in der Qualifikation noch
zweitplatzierten Australierinnen hinter uns blieben, war
kein Halten mehr. Die Tränen sind geflossen. Diesen Moment
hätte ich gerne für alle Ewigkeit eingefroren.“
Bereits vor dem Balance-Finale hatten Höfler, Paic und
Pfurtscheller das Top-8-Kombinations-Finale (mit einer
Mischung aus Balance- und Dynamik-Elementen) von der
siebenten Vorkampf-Position aus in Angriff genommen. Hier
gelang den drei ÖFT-Akrobatinnen ebenfalls eine
Steigerung, sie rückten bis auf Rang 5 vor. Das war
bereits das beste österreichische
Sportakrobatik-WM-Ergebnis der Geschichte. Die
Bronzemedaille „hätte niemand von uns für möglich
gehalten“, wie Larissa Höfler bekannte.
Larissa Höfler ,
Hanna Paic und
Paula Pfurtscheller schafften in Baku
(Aserbaidschan) Historisches für Österreichs Sportakrobatik:
Die drei Grazerinnen zogen als erste ÖFT-Formation überhaupt
in ein Elite-Weltmeisterschafts-Finale ein – und das gleich
zweimal. In die Balance-Entscheidung geht das Trio auf
Position 6 nach dem Vorkampf, in die Kombinations-Kür auf
Position 7 der acht Qualifizierten.
Österreichs portugiesische Nationaltrainerin Leonor Vareta:
„Unsere wildesten Träume wurden Realität.“
Larissa Höfler stellvertretend für ihre beiden
Kolleginnen: „Wir sind zur WM gekommen, um schöne und
saubere Küren zu turnen. Unglaublich, dass wir jetzt
nochmals auftreten dürfen, wenn es um die Medaillen geht.“
Die ATG-Graz-Trainerinnen Elisabeth Gschier und Hanna
Suntinger: „Harte Arbeit hat sich ausgezahlt. Wir freuen
uns riesig, dass unsere Sportlerinnen gerade bei der WM
ihre Topleistungen abrufen können.“
Österreich beteiligt sich erst seit knapp 15 Jahren am
internationalen Sportakrobatik-Geschehen. Von den letzten
Großereignis-Plätzen ganz zu Beginn ging es kontinuierlich
Richtung Mittelfeld und schließlich noch weiter nach oben.
Der bislang größte ÖFT-Erfolg in dieser Turnsportart war
EM-Bronze 2019 durch Eva Gasser und Franziska Seiner.
Nationaltrainerin Leonor Vareta: „Die Zeit, wo wir nur
dabei sein wollten, ist vorbei. Jetzt kämpfen wir bei der
WM um die Finalplätze.“
Quelle: ÖFT
16. Februar 2022 - Allgemein
Generalversammlung des Landesturnverbandes Steiermark
Am Dienstag, den 15. Februar hielt der Landesturnverband
Steiermark ordnungsgemäß seine Generalversammlung ab.
In der hybrid gestalteten Generalversammlung wurde Präsident
Mag. Thomas Hayn und sein Team einstimmig
(wieder)gewählt. Dem eindrucksvollen
Leistungsbericht des
Landesturnverbandes Steiermark lassen sich die Tätigkeiten
und Veränderungen der letzten drei Jahre sowie
Projektvorhaben für die Zukunft entnehmen. Hier zudem der
neue Vorstand des LTV.
03. Januar 2022 - Kunstturnen männlich
Vinzenz Höck Österreichs Turnsportler des Jahres 2021
Es wird schon zur Gewohnheit, dass jedes Jahr mit der
gleichen Meldung beginnt:
Vinzenz Höck (ATG) wurde zum insgesamt
fünften Mal nach 2014, 2017, 2019 und 2020 zu Österreichs
Turnsportler des Jahres gewählt. Höck gewann den
Gesamtweltcup 2020/21 an den Ringen, drei Einzelweltcups und
verpasste bei der WM als Fünfter die Bronzemedaille nur um
einen Zehntelpunkt.
Die traditionelle „Sportlerwahl des Jahres“ des
Österreichischen Fachverbandes für Turnen (ÖFT) fand
wieder von Mitte Dezember bis exakt zum Jahreswechsel
statt. Eine prominent besetzte Experten-, VIP- &
Medienjury sowie ein Online-Fan-Voting mit tausenden
abgegebenen Stimmen ermittelten zu gleichen Teilen das
Ergebnis. Der Sieg fiel überzeugend aus, mit einer
eindeutig Mehrheiten in beiden Abstimmungs-Teilbereichen.
Vinzenz Höck blickt auf ein „unglaublich ereignisreiches
Jahr zurück. Der Wettkampfkalender war 2021 dicht gefüllt
und ich konnte die hohen Erwartungen, die ich vor allem an
mich selbst gestellt habe, mehr als erfüllen.“ Der
25-jährige Grazer, der als Heeressportler in Innsbruck
lebt und dort am ÖFT-Bundesstützpunkt trainiert, sieht
„die Auszeichnung als Sportler des Jahres nicht nur als
Wertschätzung meiner Erfolge 2021, sondern auch als
Ansporn für 2022. Sie bildet für mich einen schönen Start
ins neue Jahr.“
Auf dem 2. Platz landete Höcks Vereinskollege und
WM-Finalist Alexander Benda (ATG). Bei
den Damen gewann die Vorarlbergerin Marlies Männersdorfer.
06. September 2021 - Kunstturnen männlich
Dritter Weltcupsieg in Folge für Höck, Benda Vierter
Kunstturner Vinzenz Höck gewann am 4. September seinen
dritten Weltcup in Serie: Im slowenischen Koper überzeugte
der 25-jährige Grazer an den Ringen mit 14.800 Punkten und
deutlichem Vorsprung auf den Russen Ilya Kibartas (14.400)
sowie den Italiener Andrea Cingulani (14.200).
„Das war mein erster Wettkampf in der Herbstsaison – und
ich wollte unbedingt zeigen, was ich drauf habe, dass mit
mir weiter zu rechnen ist. Das ist mir super gelungen und
gibt jetzt viel Motivation für die nächsten Wochen.“
Nachdem er bereits die Qualifikation am Donnerstag für
sich entschieden hatte, musste Höck im Finale gar nicht
voll aus sich heraus gehen. Der Heeressportler wählte
seine zweitschwierigste Kür mit 6.1 Punkten Ausgangswert
(statt ebenso beherrschten 6.2), trug sie allerdings
ausgezeichnet vor. Nationaltrainer Petr Koudela: „Vinzenz‘
Übungsstabilität ist mittlerweile auch unter Druck sehr
hoch.“ Das beeindruckte auch den persönlich anwesenden
FIG-Präsidenten Morinari Watanabe, der Höck als
Medaillenkandidat für Paris 2024 bezeichnete.
Alexander Benda erreichte sein bislang bestes
Weltcup-Ergebnis: Dem 24-jährige Grazer gelang am Reck
sogar die schönste Kür aller acht Finalisten, er erhielt
die höchste Ausführungsnote. Leider zeigte er ebenso das
noch am wenigsten schwierigste Programm, weshalb ihm der
Sprung auf das Medaillenpodium verwehrt blieb. Der
Spitzenkampf verlief spannend: Mit 13.600 Punkten landete
Benda auf Platz 4, knapp hinter dem Kanadier Felix Dolci
(13.650). Es gewann Belgiens Maxime Gentges (13.800) vor
dem Ungarn David Vecsernyes (13.700).
„Zuerst war ich einen Moment enttäuscht, dass es so knapp
nicht mit der Medaille geklappt hat“, bekannte Alexander
Benda ein, ist dennoch mit seiner Leistung in Koper „hoch
zufrieden. Ich hatte schon nach der Qualifikation gedacht,
dass ich meine Kür nicht besser turnen kann. Und heute
habe ich sie doch noch getoppt, perfekt erwischt.“
Die Vorarlbergerin Marlies Männerdorfer sorgte mit Platz 8
am Schwebebalken und Platz 10 am Stufenbarren für zwei
weitere österreichische Top10-Platzierungen.
06. September 2021 - Rhythmische Gymnastik
Valentina Domenig-Ozimic in Brünn im Finale
Der Tart-Cup in Brünn zählt normalerweise zum Grand Prix der
Rhythmischen Gymnastinnen, einer Einladungsserie der
Weltbesten. Heuer am 4./5. September erstmals seit langem
nicht - doch die Besetzung war dennoch "nacholympisch
erstklassig". Im Feld der "Asse der nächsten Generation" aus
Russland, Bulgarien, Israel usw. schlug sich die Grazerin
Valentina Domenig-Ozimic eindrucksvoll.
Eine Woche zuvor beim mit 14 Ländern ebenfalls stark
besetzten Gracia-Cup in Budapest hatte Domenig-Ozimic
sogar Gold gewonnen. Beim Tart-Cup hingegen war schon
vorher anhand der Nennliste klar, dass dieses Kunststück
wohl nicht wiederholbar sein würde. Doch ihre Leistung war
gleich gut bis besser. Sie kämpfte sich im Elite-Mehrkampf
auf Platz 10, erreichte mit dem Reifen erfreulicherweise
sogar das Finale und in diesem den siebenten Rang.
In der Eliteklasse dominierte Russland auf
Weltspitzenniveau, den Mehrkampf gewann Lala Kramarenko
vor Daria Trubnikova und Irina Annenkova. Nur eines der
drei Finali ging nicht an Russland: Tatyana Volozhanina
aus Bulgarien gewann mit dem Band. Ebenfalls einen
Dreifachsieg erlebten die Juniorinnen, allerdings für
Israel: Lian Rona vor Yuval Mandelgeim und Zoe Barr
Scialom.
03. September 2021 - Sportakrobatik
Sportakrobatik-Medaillenregen in Budapest
Der "Budapest Acro Cup" am 28./29. August lief für
Österreich ausgezeichnet. Im Feld aus neun europäischen
Nationen ging ein Großaufgebot von insgesamt 27
ÖFT-Formationen in den verschiedenen Kategorien an den
Start. Nur zwei unter ihnen schafften es nicht ins Finale -
und insgesamt ein Dutzend der heimischen Teams erturnte
sogar Medaillen, die Hälfte davon ging an steirische
Formationen.
Jolina Lohr, Valentina Müller und Helene Fischer vom
Allgemeinen Turnverein Graz gewannen bei den Jugendtrios.
Ihren Vereinskolleginnen Anastasia Lipp und Johanna Wimmer
gelang in derselben Altersklasse derselbe Erfolg bei den
Paaren.
Drei weitere Kategoriensiege gingen zum ATG nach Graz:
Hannah Adler, Philippa Rock und Jana Pfund freuten sich in
der Altersklasse 12-19 im Finale über Platz 1. Das Trio
mit Carina Angerbauer, Daria Angerbauer und Letizia Lipp
setzte sich in der AK 11-17 ganz an der Spitze durch. In
der Entscheidung konkurrenzlos gut erwies sich weiters das
13-19-Mixed-Paar Hanna Reiter und Jan Wassermann. Dazu
sicherten sich Fee-July Kasca und Tobias Arbesleitner nach
der Qualifikationsführung im Finale schließlich die
11-17-Silbermedaille für den ATG.
Für die insgesamt elf für die Europameisterschaft im
Oktober in Pesaro (Italien) nominierten öserreichischen
Formationen bildete der "Budapest International Acro Cup
2021" last but not least eine ausgezeichnete
Standortbestimmung vor dem Herbstsaisonhöhepunkt.
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